Gegenblende – Das Debattenmagazin | Ausgabe 27: Mai/Juni 2014

Europa

Thema der Ausgabe 27: Mai/Juni 2014 Europa vor neuen Herausforderungen

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Online-Magazin-Archiv

20.05.2014

Ein neu­er Weg für Eu­ro­pa

16.06.2014

Auf dem Weg in den Ab­grun­d: Die in­ter­na­tio­na­le Ar­bei­ter­be­we­gung und der Ers­te Welt­krieg

18.06.2014

Fi­nanz­markt­re­gu­lie­rung nach der Kri­se

26.06.2014

Ri­si­ko­ak­zep­tanz am Bei­spiel der Na­no­tech­no­lo­gie

06.06.2014

Deutsch­land und Eu­ro­pa – ei­ne schick­sals­haf­te Be­zie­hung

07.05.2014

Die deut­schen Ge­werk­schaf­ten und der 1. Welt­krieg

27.05.2014

An­ders Wirt­schaf­ten mit Ge­nos­sen­schaf­ten

12.05.2014

Be­rufs­be­ding­te Mi­gra­ti­ons­be­reit­schaft in Eu­ro­pa

16.05.2014

Po­li­ti­sche Sub­jek­ti­vie­rung für ein rei­fes zi­vi­li­sa­to­ri­sches Mo­dell

23.06.2014

Die Eu­ro­päi­sche Uni­on in der Sta­gna­ti­ons­kri­se

05.05.2014

Schluss mit dem „Kampf um die Köp­fe“

28.05.2014

Frank­reich und Eu­ro­pa nach der Wahl

12.06.2014

Ge­sun­de Ar­beit: Her­aus­for­de­run­gen und Re­ge­lun­gen

10.06.2014

Die De­bat­te um Wachs­tum und Wohl­stand am Bei­spiel La­tein­ame­ri­kas

02.06.2014

Der Min­dest­lohn ist auf dem Weg – zu spät und zu nied­rig?

23.05.2014

Warum brau­chen wir in Eu­ro­pa ei­ne sou­ve­rä­ne Wäh­rung?

10.05.2014

Gu­te Ar­beit und Ka­pi­ta­lis­mus­kri­tik

05.05.2014

Warum die Rechts­po­pu­lis­ten bei der Eu­ro­pa­wahl tri­um­phie­ren könn­ten

EDITORIAL 27/2014

 

Die 27te Ausgabe der GEGENBLENDE setzt sich intensiv mit den demokratischen Folgen der sozialen Krise in Europa auseinander. Aber auch die Debattenthemen betrieblicher Gesundheitsschutz, Neoliberalismus, Bildung und das Gedenken an den Ersten Weltkrieg sind in weiteren Beiträgen behandelt.

 

Eine gute Lektüre wünscht

Kai Lindemann

 

Beiträge dieser Ausgabe

05.05.2014
Die Ver­wand­lung von Bö­se in Gut
und andere Mythen der neoliberalen Morallehre. Anmerkungen zu Corporate Social Responsibility und Wirtschaftsethik
von: Robert Misik
Die implizite Moraltheorie des Neoliberalismus können wir so zusammenfassen: Auf freien Märkten konkurrieren alle gegeneinander, und jeder sucht nach seinem eigenen, kleinlichen Eigennutz. Streben nach Eigennutz, blanker Egoismus würden wir nun wohl nicht als gutes, moralisches Verhalten ansehen, nicht einmal die hartleibigsten Neoliberalen würden das tun, jedenfalls würden sie es nicht offen sagen.
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03.06.2014
Das En­de der Mit­tel­stands­ge­sell­schaft
Über Thomas Pikettys „Das Kapital im 21. Jahrhundert“
von: Fabian Lindner
Der französische Ökonom Thomas Piketty hat ein wichtiges Buch zur Einkommens- und Vermögensverteilung geschrieben, das weltweit heiß diskutiert wird. Zurecht! Denn während die meisten über die Ungleichheit der Einkommen reden, stellt Piketty die Ungleichheit der Vermögen in den Mittelpunkt. Letztere ist schließlich die Quelle für die Ungleichheit der Einkommen. Denn je ungleicher die Vermögen verteilt sind, desto ungleicher sind auch Zins-, Miet-, oder Dividendeneinkommen verteilt, die zumindest in Deutschland einen immer größeren Teil des Gesamteinkommens ausmachen.
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30.06.2014
Der Epo­chen­ka­pi­ta­lis­mus
von: Uwe Roßbach
Es kann kein Zweifel darüber bestehen, dass sich der zeitgenössische Kapitalismus nicht gerade in blendender Verfassung darstellt. Gleiches gilt für die vorherrschende Wirtschaftswissenschaft. Wie sieht es nun aber in der Wissenschaft aus? Gerade in Deutschland, wo lange Zeit eine deutungsstarke linke, am Marxismus orientierte wissenschaftliche Community existierte.
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22.05.2014
Glo­ba­le Öko­no­mie im Ho­tel­zim­mer
von: Jürgen Kiontke
Unternehmensberater machen auf dicke Hose: Johannes Naber zeigt in seiner furiosen Komödie „Zeit der Kannibalen“, wie internationale Ausbeutung funktioniert. Rund um den Globus machen sie Geschäfte, aber am liebsten sind sie in so genannten Entwicklungsländern unterwegs. Die kennen sie zwar nur aus dem Hotel-Fernsehen, aber die Luxussuiten, in denen sie residieren, stehen ja mittendrin in der Wirklichkeit - wenn man aus dem Fenster guckt.
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19.05.2014
Neu­see­land – al­les an­de­re als ein Wohl­stand­spa­ra­dies
von: Helen Kelly
In Europa gibt es wieder Forderungen nach einer stärkeren Liberalisierung der Wirtschaft, z.B. in Form einer Deregulierung der Arbeitsmärkte oder einer Privatisierung staatlicher Aufgaben. Welche Folgen dies für die Beschäftigten haben könnte, lässt sich abschätzen, wenn man einen Blick auf die Folgen ähnlicher Politiken in Neuseeland wirft. Hierzu zählte unter anderem ein in den 1980er Jahren gestartetes umfassendes Programm, das in diesem Jahr seinen Höhepunkt in der Privatisierung der meisten Stromerzeuger fand. Von der Weltbank wird Neuseeland seit diesen Maßnahmen regelmäßig als eine der „unternehmensfreundlichsten Ökonomien“ der Welt eingestuft.
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