Das neoliberale Zeitalter wird von vielen sozialwissenschaftlichen Theorieansätzen begleitet, die das Individuum als eigennutzorientiertes Wesen bar jeglicher sozialer Einbindung beschreiben. Nun hat ein einst konservativ-motivierter Publizist eine Generalabrechnung verfasst, die sich nicht nur auf dieses Menschenbild bezieht, es vielmehr noch zur Gesellschaftsanalyse heranzieht. Das hat Wellen geschlagen. Frieder Otto Wolf hat sich nicht nur das Buch angeschaut, sondern auch die Debatte betrachtet.
Zum Eigennutz gesellt sich der Wettbewerb. Diese Logik kann - übertrieben angewandt - verheerende Auswirkungen haben. Das zeigt Robert Misik am Beispiel eines Kontinents.
Eine gute Lektüre wünscht
Kai Lindemann