Gegenblende – Das Debattenmagazin | Ausgabe 20: März/April 2013 | Die doppelte Prekarität

Würfel

Thema der Ausgabe 20: März/April 2013 2013: Entscheidungen für die Zukunft

«
Diskutieren Sie mit.
Dienstag, 9. April 2013

Die doppelte Prekarität

Aufstocker/innen zwischen Erwerbstätigkeit und Hartz IV

von: Dr. Julia Graf

Auseinandersetzungen um Teilhabe und Gerechtigkeit drehen sich aktuell häufig um Verwerfungen auf dem Arbeitsmarkt, die sich unter anderem in prekärer Beschäftigung ausdrücken. Die Bandbreite an unterschiedlichen Erscheinungsformen prekärer Erwerbsarbeit eint dabei, dass sie mit einer niedrigen, existenziellen Absicherung von Individuen sowie geringen langfristigen Perspektiven einhergehen und damit prekäre - also unsichere - Folgewirkungen für Individuen entfalten (können).

Wichtig ist bei dieser Thematik – es in den Blick zu nehmen, dass die Erwerbstätigkeit von Frauen aber auch anderen auf dem Arbeitsmarkt marginalisierten Gruppen schon in der Vergangenheit oft sehr prekarisiert war, beispielsweise durch geringe Stundenlöhne oder Befristungen. Seit den 1980er Jahren rückt prekäre Beschäftigung aber zunehmend auch als Phänomen ins Zentrum der öffentlichen Betrachtung, weil weitere Teile der Beschäftigten, d.h. insbesondere auch immer mehr Männer, potentiell von ihr betroffen sind.

Neu ist an dieser Entwicklung, dass prekäre Erwerbstätigkeit sehr unterschiedliche Formen wie beispielsweise Leiharbeit und geringfügige Beschäftigung annehmen kann. Begleitend rückt außerdem der Tatbestand von ´working poor´ immer mehr in den Mittelpunkt. In Deutschland spielt in diesem Zusammenhang der gleichzeitige Bezug von ‘Hartz IV‘-Leistungen und prekärer Beschäftigung eine wichtige Rolle. So gibt es inzwischen circa 1,3 Millionen Personen, die trotz Erwerbstätigkeit diese Leistungen beziehen. Es sind die so genannten Aufstocker/innen, die 3,9% aller Erwerbstätigen auf dem Arbeitsmarkt ausmachen.

Prekäre Beschäftigung ist genauso unterschiedlich in verschiedenen Bereichen des Arbeitsmarktes verbreitet wie der aufstockende Hartz IV-Leistungsbezug. Es ist deshalb auch für Personen je nach Branche und Beschäftigungsform unterschiedlich wahrscheinlich zu den Aufstocker/innen zu gehören. So variiert der Anteil von Aufstocker/innen an allen Beschäftigten in den Wirtschaftszweigen zwischen 0,5% (Erbringung von Finanz- und Wirtschaftsdienstleistungen) und 17,6% in den Reinigungsdiensten, einem typischen Erwerbsbereich von Frauen.

Verwunderlich ist es dabei nicht, dass aufgrund des auf maximal 450€ im Monat begrenzten Mini-Job-Lohns eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit einhergeht, von Hartz IV Leistungen abhängig zu sein. So gehen circa die Hälfte aller Aufstocker/innen einer solchen geringfügigen Beschäftigungsform nach und die Wahrscheinlichkeit von Hartz IV Leistungen abhängig zu sein ist bei ihnen mit 14,2% deutlich höher als bei sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (2,7%).

Trotz dieses Befundes fokussiert sich die Debatte um den aufstockenden Leistungsbezug häufig auf die Skandalisierung des Aufstockens von Vollzeitbeschäftigten, obwohl ´nur´ jede/r vierte Aufstocker/in zu dieser Gruppe gehört. Dieser häufig vorgenommene Fokus ist aus unterschiedlichen Gründen problematisch. Wesentlich ist dabei, dass so die Ausdifferenziertheit der Problematik der Gleichzeitigkeit von Erwerbstätigkeit und ‘Hartz IV‘ nur begrenzt thematisiert werden kann. Denn der aufstockende Leistungsbezug verweist auf vielfältige grundlegende Problematiken des derzeitigen Arbeitsmarktes. Zwei davon sollen im Folgenden herausgearbeitet werden.

Marginalisierte Arbeitsmarktposition: Geringfügige beschäftigte Aufstocker/innen

In der Debatte um den aufstockenden Leistungsbezug kommt häufig die geringfügige Beschäftigung zu kurz - eine Beschäftigungsform, deren Implikationen und Folgewirkungen inzwischen häufig thematisiert werden, deren umfassende Problematik für Individuen, Arbeitsmarkt und die Gesellschaft aber trotzdem immer wieder aus dem Fokus verschwindet. Ob einhergehend mit oder ohne gleichzeitigen Bezug von Hartz IV-Leistungen, ist es eine Beschäftigungsform, die mit einem hohen individuellen Risiko von Altersarmut und dem gleichzeitigen Bezug von Sozialleistungen einhergeht und somit langfristig hohe Kosten für die Individuen und die Gesellschaft erzeugt.

Hinzu kommt, dass diese Beschäftigungsform bei Arbeitgebern aufgrund der niedrigen Stundenlöhne und der Möglichkeit der Umgehung arbeitsrechtlicher Standards sehr beliebt ist und dadurch mit der Gefahr der Verdrängung sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung verbunden ist. Darüber hinaus ist sie die Form prekärer Beschäftigung, die die geringsten Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten bietet, eine andere - weniger oder nicht - prekäre Beschäftigungsform aufnehmen zu können. Sie stellt also häufiger als andere prekäre Beschäftigungsformen eine langfristige Sackgasse dar, die eine deutliche Abwertung erworbener Qualifizierungen bedeutet.

Bei den geringfügig beschäftigten Aufstocker/innen zeigt sich empirisch, dass die Arbeitssituation einhergeht mit dem Eingebundensein in das ‘Hartz IV‘-Regime und damit zu einer besonders problematischen Arbeits- und Lebenslage wird. Neben der prekären materiellen Lebenslage, die sich beispielsweise darin zeigt, dass circa 60% aller geringfügig Beschäftigten Aufstocker/innen arm sind, mangelt es auch an einer als ausreichend empfundenen Integration in die Gesellschaft. So verorten sozialversicherungspflichtige Aufstocker/innen ihre eigene Position in der gesellschaftlichen Statushierarchie deutlich niedriger als andere sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, die nicht von ‘Hartz IV‘ abhängig sind. Noch mal deutlich niedriger verorten sich allerdings geringfügig Beschäftigte Aufstocker/innen. Hier offenbaren sich also die starken Merkmale der Marginalisierung von geringfügig Beschäftigten.

Tabelle

Julia Graf

Hinzu kommt, dass geringfügig beschäftigte Aufstocker/innen nur geringe Möglichkeiten sehen, den doppelt ungewollten Zustand der geringfügigen Beschäftigung UND des ‘Hartz IV‘ Bezugs langfristig zu beenden. Dies gilt insbesondere für gesundheitlich eingeschränkte Personen oder gerade auch für alleinerziehende Frauen. Es befinden sich somit viele Personen in einer langfristigen Sackgasse, aus der es nur wenige Auswege gibt, sowohl die geringfügige Beschäftigung als auch den aufstockenden Hartz IV-Bezug zu verlassen. Hieran wird deutlich, dass geringfügige Beschäftigung teilweise eine andere Dynamik und Problematik besitzt als andere Formen von prekärer Beschäftigung.

Spezifik des Aufstockens

Hinzu kommt für alle Aufstocker/innen, dass sie nicht nur von den Einschränkungen eines Regimes prekär strukturierter Erwerbstätigkeit betroffen sind, wie es schon vielfach thematisiert wurde. Vielmehr sind sie gleichzeitig in ein zweites Regime involviert, dass durch noch mal besondere Governanceformen strukturiert ist. Denn bei ‘Hartz IV‘ handelt es sich nicht um irgendeine beliebige soziale Leistung, deren Bezug für Empfänger/innen mit einer ebenso hohen Selbstverständlichkeit verbunden ist wie beispielsweise der Erhalt von Kindergeld.

Vielmehr bedeutet die im Gesetz erhaltene Vorgabe des ‚Forderns’ ein Einhergehen des Bezugs dieser Leistungen mit Zwangselementen und hohen Eingriffsmöglichkeiten in individuelle Entscheidungen, Lebenslagen und Perspektiven. Wesentlich ist dabei, dass es gar nicht erst dazu kommen muss, dass Sanktionen ausgesprochen werden, damit Betroffene die Eingriffsmöglichkeiten spüren. Vielmehr wirkt die bloße Möglichkeit dies zu tun und der den Leistungsbeziehenden entgegengebrachte Anspruch, private Lebensverhältnisse offenlegen zu müssen und Entscheidungen zur Disposition zu stellen, marginalisierend auf erwerbslose und auch erwerbstätige Leistungsbeziehende. Das hat zur Folge, dass nicht selten der Eindruck entsteht, einen geringeren gesellschaftlichen Wert zu haben, als Personen, die diese spezifische Leistung nicht beziehen müssen.

Bei den Aufstocker/innen kumuliert also Zweierlei: Prekäre Beschäftigung, einhergehend mit niedrigen Stunden- und Monatslöhnen, teils weiter nach unten gedrückt dadurch, dass Arbeitgeber diese zur Verfügung stehende Lohnsubvention dankend nutzen. Hinzu kommt aber noch, dass man in ein ‘Hartz IV’-Regime (neben dem Disziplinarregime im Job) einbezogen ist, dass durch die mit Zwangselementen flankierten Anteile des Forderns und der Anforderung Lebensverhältnisse weitreichend offen legen zu müssen, den Beziehenden dieser Leistung einen niedrigeren gesellschaftlichen Status vermittelt.

Teilhabe von Aufstocker/innen stärken

Es zeigt sich bei den Aufstocker/innen also die doppelte Problematik prekärer Beschäftigung und des gleichzeitigen Bezugs einer sozialen Leistung, die mit der Zuweisung eines niedrigen gesellschaftlichen Status einhergeht. Der kritischen Debatte um dieses Thema mangelt es häufig daran, beides gleichwertig in den Blick zu bekommen und hierbei insbesondere die Problematik geringfügiger Beschäftigung nicht unter den Tisch fallen zu lassen. Erfreulicherweise gibt es inzwischen eine Reihe von Akteuren, die auf eine quasi Abschaffung der geringfügigen Beschäftigung abzielen, wie sie unter anderem im Gleichstellungsbericht der Bundesregierung gefordert wurde.

Übergangsweise könnte sich ein veränderter Umgang mit geringen Monatseinkommen sicherlich am vom DGB favorisierten Stufenmodel orientieren. Langfristig kann angesichts der massiven Gefahren, die von dieser Beschäftigungsform ausgehen, allerdings nur eine Sozialversicherungspflicht ab dem ersten verdienten Euro anvisiert werden, was einer Abschaffung der Mini-Jobs gleichkommt. Ganz wesentlich ist allerdings im Zusammenhang mit dem aufstockenden Leistungsbezug nicht nur auf Problematiken prekärer Beschäftigung zu verweisen und eben die Abschaffung geringfügiger Beschäftigung und die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns zu fordern, sondern auch auf die mit ‘Hartz IV‘ einhergehenden Zwangsaspekte und deren Folgen für das gesellschaftliche Statusgefüge kritisch in den Blick zu nehmen.

Denn in ihnen manifestiert sich ein massives Demokratieproblem, weil hier manche aufgrund häufig eher zufälliger Lebens- und Arbeitskonstellationen - und eben nicht fehlender Erwerbsmotivation, wie häufig unterstellt - zu Bürger/innen zweiter Klasse degradiert werden. Das Element des ‘Forderns‘ hat deshalb ebenso wie die geringfügige Beschäftigung für eine Demokratie eher kontraproduktive Wirkungen und sollten deshalb besser früher als später der Vergangenheit angehören.

 

Literatur

Graf, Julia (2013): Teilhabe von Aufstocker/innen. Die Gleichzeitigkeit von Erwerbstätigkeit und SGB II. Marburg
aufstocker.wordpress.com

Nach oben
Kommentare zu diesem Artikel

KOMMENTARE

1 | 2 | weiter »

Karl Fortenbacher schrieb am 27. April 2013 um 23:18 Uhr:

Wie wenig nachvollziehbar die Tarifpoliutik der DGB-TG ist läßt auch aus den aktuellen Tarifinfos der DGB-TG entnehmen.
Im Tarifinfo Nr. 2 heißt es: "Der Mindestlohntarifvertrag sollte eine Laufzeit von 30 Monaten haben (wegen Vorlaufzeit zum Erlass der Rechtsverordnung von ca. 6 Monaten, deshalb ist ein frühzeitiger Abschluss notwendig" .
http://www.dgb.de/themen/++co++cfeb2b78-a8c8-11e2-9975-00188b4dc422
Der Entgelt-TV soll also frühzeitig abgeschlossen werden. Damit nimmt man den Druck von den Leiharbeitsverbänden. Ab November wären die Tarife in der Nachwirkung oder Nichtnachwirkung. Mit einem frühzeitigen Abschluß wird der Leihbranche Planungssicherheit gegeben.
Und im Tarifinfo Nr. 3 heißt es : "...Angleichungsvereinbarungen (gemeint sind die niedrigeren Osttarife) mit Laufzeiten bis weit in das Jahr 2028 hinein sind für die DGB-Mitgliedsgewerkschaften nicht akzeptabel und wurden klar zurückgewiesen. Solche Zumutungen an Angeboten hat die DGB-TG mit einem neuen Verhandlungstermin schon 8 Tage später belohnt. Es schaut alles nach einem schnellen Abschluß aus. Wie man so auf equal-pay und equal treatment kommen will bleibt das Geheimnis der Verhandlungskommission.

Kuro Sawai schrieb am 22. April 2013 um 22:26 Uhr:

Schätzungsweise hat Gora recht. Weitgehend unbemerkt /unbeachtet von zivilgesellschaftlicher und medialer Öffentlichkeit setzen gewisse Gewerkschafter den fatalen Kurs von 2003 aus der Gazprom-Gerd-Ära fort. Tarifverträge mit Leiharbeitsbranche abzuschließen, bedeutet: keine Anwendung des Prinzips "Equal Pay".
Wahrscheinlich werfden diese Verhandler "leider, leider" nicht wirklich menschenfreundliche Ergebnisse für die Betroffenen erzielen werden, denn so etwas ist ja immer ein "Kompromiss". Der schwer zu beweisende Verdacht liegt nahe, dass sie eher selber profitieren als die Leiharbeiter. Rechte Sozialdemokraten und Gewerkschafter sind von der Richtigkeit großer sozialer Ungleichheit oft (un)heimlich überzeugt. Vor wem müssen die Verhandler sich eigentlich mindestens innergewerkschaftlich klar und hart rechtfertigen, wenn ihr Ergebnis ungut ausfällt?
Zitieren wir den Leiter des Bereichs Tarifpolitik beim IG Metall-Vorstand Stefan Schaumburg: Auf die klare Frage reagiert er beunruhigend lavierend:
"Obwohl es den neuen Tarifvertrag über Branchenzuschläge gibt, führt eine DGB-Tarifgemeinschaft jetzt wieder Tarifverhandlungen mit der Zeitarbeitsbranche. Warum?
Die Einkommen in dem Entgelt-Tarifvertrag bilden die Basis für die Lohnuntergrenze in der Leiharbeit. Das ist faktisch ein Mindestlohn, der nicht unterschritten werden darf. Die Rechtsverordnung, in der das geregelt ist, läuft mit dem Tarifvertrag aus. Darum brauchen wir einen neuen Entgeltarifvertrag als Grundlage für einen neuen Mindestlohn. (..)
Ganz so einfach ist das nicht. Zunächst einmal gibt es das juristische Problem der Nachwirkung von gekündigten Tarifverträgen. Es ist unklar, ob dann tatsächlich Equal Pay gilt. Das müsste erst mal von den Arbeitsgerichten geklärt werden und so etwas kann dauern. Das Gesetz sieht zwar eine Gleichbehandlung vor. Es wird aber nicht weiter beschrieben, wie das in der Praxis funktionieren soll.
URL: http://www.igmetall.de/cps/rde/xchg/SID-DE92E687-2191FA34/internet/style.xsl/leiharbeit-gewerkschaften-verhandeln-ueber-neue-tarifvertraege-11401.htm

gora schrieb am 15. April 2013 um 10:53 Uhr:


http://www.labournet.de/politik/alltag/leiharbeit/tarifverhandlungen/in-aller-stille-tarifverhandlungen-zur-leiharbeit/

jens fb 4 schrieb am 11. April 2013 um 14:47 Uhr:


gora schrieb:
Der DGB trägt zu diesem Prekariat bei, indem er mit Zeitarbeitsfirmen Tarifverträge abschließt, die zu Armutslöhnen führen.
Stundenlöhne unter 10 Euro führen - auch bei Vollzeitbeschäftigung - in aller Regel zu Monatslöhnen, die durch Hartz IV aufgestockt werden müssen.
moin moin, naja, es ist zwar nicht der DGB (das ist ein "Dachverband"), sondern die Einzelgewerkschaften, aber aber dadurch natürlich nicht weniger sch.... Es sind übrigens nicht "nur" die Zeitarbeitsfirmen, sondern auch andere Branchen, wie z.B. die sog. "Sicherheitsbranche". Sie zeichnet jedoch eine Gemeinsamkeit aus: der Organisationsgrad ist sehr niedrig! Überall dort, wo der Organisationsgrad der Gewerkschaften hoch ist, gibt es solche Billiglöhne in der Regel nicht!

noppes schrieb am 11. April 2013 um 10:18 Uhr:

Das habe ich auch nie verstande, warum der DGB in diese Verträge geschlossen hat. Auf meine Frage erklärte mir ein DGB-Vertreter, dass so wenigstens die Rahmenbedingungen (Urlaub, Arbeitszeiten usw.) geregelt seien, weil sonst die Beschäftigten auf die gesetzlichen Regelungen "zurückgeworfen" würden. Meine Nachfrage bei Betroffenen ergab allerdings, dass alle lieber mehr Geld in der Lohntüte hätten, als 30 Tage Urlaub. Ein anderer DGB-Vertreter erklärtte mir, dass sie das Feld nicht den sog. "christlichen Gewerkschaften" übelassen wollten.
gora schrieb:
Der DGB trägt zu diesem Prekariat bei, indem er mit Zeitarbeitsfirmen Tarifverträge abschließt, die zu Armutslöhnen führen.
Stundenlöhne unter 10 Euro führen - auch bei Vollzeitbeschäftigung - in aller Regel zu Monatslöhnen, die durch Hartz IV aufgestockt werden müssen.

1 | 2 | weiter »
Und Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit.


Nach oben

Kurzprofil

Dr. Julia Graf
Geboren am 30. Mai 1980 in Stuttgart.

Bildungssekretärin und Beraterin beim Ver.di Bildungswerk Hessen/BTQ Kassel.
» Zum Kurzprofil

Beiträge dieser Ausgabe

Buchrezension von: Florian Leckel
Montag, 18. März 2013
Ka­pi­ta­lis­mus, Frei­heit und De­pres­si­on
» Zum Beitrag

Artikel von: PD Dr. Michael Faust
Mittwoch, 20. März 2013
Be­herrscht die Fi­nan­z­öko­no­mie die pro­duk­ti­ve Öko­no­mie?
» Zum Beitrag

Ausstellungskritik von: Dr. Rainer Fattmann
Freitag, 22. März 2013
Auf dem Weg zur Son­ne, zur Frei­heit!
» Zum Beitrag

Artikel von: Prof. Dr. Alex Demirovic
Montag, 25. März 2013
De­mo­kra­tie in Kri­sen­zei­ten
» Zum Beitrag

Artikel von: Prof. Dr. Stephan Lessenich
Dienstag, 26. März 2013
Was kommt nach dem Wachs­tums­wohl­fahrts­staat?
» Zum Beitrag

Artikel von: Klaus Wiesehügel
Montag, 8. April 2013
Die Ener­gie­wen­de und die so­zia­le Fra­ge
» Zum Beitrag

Gastbeitrag von: Alexei Vovchenko
Donnerstag, 14. März 2013
Die rus­si­sche G20-­Prä­si­dent­schaft 2013
» Zum Beitrag

Artikel von: Andrea Kocsis
Mittwoch, 13. März 2013
Die All­ge­mein­ver­bind­lich­er­klä­rung zur Be­kämp­fung von Lohn­dum­ping
» Zum Beitrag

Artikel von: Mareike Richter
Donnerstag, 7. März 2013
Frau­en in der Ar­muts­fal­le?
» Zum Beitrag

Filmkritik von: Jürgen Kiontke
Mittwoch, 6. März 2013
Putz­frau ge­gen Ober­arzt
» Zum Beitrag

Kolumne von: Robert Misik
Dienstag, 5. März 2013
Darf man "tür­ken­frei" sa­gen?
» Zum Beitrag

Artikel von: Thomas Lakies
Dienstag, 5. März 2013
Ein ge­setz­li­cher Min­dest­lohn zur Re­gu­lie­rung des Nied­rig­lohn­sek­tors
» Zum Beitrag

Artikel von: Dietmar Muscheid
Dienstag, 5. März 2013
Der neue Me­dien­wan­del
» Zum Beitrag

Artikel von: Lothar Schröder
Freitag, 12. April 2013
Den Ver­such war’s wert
» Zum Beitrag

Artikel von: Dr. Stephan Klecha
Dienstag, 16. April 2013
Mer­kel und was folg­t?
» Zum Beitrag

Artikel von: Christian Schwägerl
Mittwoch, 17. April 2013
Pla­net der Men­schen
» Zum Beitrag

Artikel von: Detlef Wetzel
Freitag, 19. April 2013
Miss­brauch von Werk­ver­trä­gen ein­däm­men!
» Zum Beitrag

Artikel von: Michaela Schmidt
Dienstag, 23. April 2013
Steu­er­oa­sen be­dro­hen die Sta­bi­li­tät des Fi­nanz­markts
» Zum Beitrag

Gastbeitrag von: Mathias Schweitzer
Freitag, 3. Mai 2013
Die De­bat­te um das Gr­und­ein­kom­men
» Zum Beitrag

RSS-Feed

Subscribe to RSS feed
Hier können Sie unseren GEGENBLENDE RSS Feed abonnieren