Gegenblende – Das Debattenmagazin | Ausgabe 15: Mai/Juni 2012 | „Nachhaltige Ökonomie“ für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts

Thema der Ausgabe 15: Mai/Juni 2012 Für eine gerechte und ökologische Modernisierung!

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Mittwoch, 13. Juni 2012

„Nachhaltige Ökonomie“ für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts

von: Prof. Dr. Holger Rogall
Nachhaltiges Dreieck

Holger Rogall

Die traditionelle Ökonomie kann die globalen Probleme des 21. Jahrhunderts nicht lösen. Als eindrückliche Belege gelten dabei die Klimaerwärmung, die Übernutzung der natürlichen Ressourcen, die zunehmende Verteilungsungerechtigkeit und der Zusammenbruch der Finanzmärkte im Jahr 2008/09. Die realitätsfernen Annahmen und Modelle sowie die uneingeschränkte Marktgläubigkeit können als Hauptursache der zunehmenden Krisenhäufigkeit angesehen werden. Z.B. wurde das allen Modellen zugrunde liegende Menschenbild des stets rational handelnden Homo Oeconomicus, von der Verhaltens- und Gehirnforschung längst widerlegt. Es scheint daher höchste Zeit eine nachhaltige Wirtschaftslehre, die auf den ethischen Prinzipien der Nachhaltigkeit beruht, als Grundlage des Wirtschaftens zu verwenden.

Vorläufer

Seit den 1970er Jahren sind zahlreiche Schulen und Forschungsansätze entstanden, die sich mit der Übernutzung der natürlichen Ressourcen und den Bedingungen einer Nachhaltigen Entwicklung beschäftigen. Sie werden unter dem Begriff der Sustainable Science zusammengefasst, zu ihnen zählen u.a.:

-       Die neoklassische Umweltökonomie: Die Ökonomie begann sich in den 1970er Jahren (Umweltunfälle, Erdölpreisschock) mit der Endlichkeit der Umwelt- und Ressourcen zu beschäftigen. Durch zahlreiche Untersuchungen konnte die Umweltökonomie in der Folge belegen, dass sozial-ökonomische Faktoren existieren, die es den Menschen schwer machen, mit den natürlichen Ressourcen nachhaltig umzugehen (z.B. Kulke 1993, Bodenstein u.a. 1998). Die Untersuchungen zeigten, dass der Selbststeuerungsmechanismus dort versagt, wo nicht alle Kosten im Produktpreis widergespiegelt werden, weil sie auf andere – z.B. künftige Generationen – abgewälzt werden (Externalisierung). Beispielsweise führt die Externalisierung von Umweltkosten zu einer Übernutzung der natürlichen Ressourcen, da die Güter zu preiswert angeboten werden. Diese Aussage gilt prinzipiell für alle Güter, z.B. Erdöl: Würde sich die Knappheit dieses kostbaren Rohstoffs und die erheblichen Kosten der Klimaerwärmung vollständig in den Ölpreisen niederschlagen, wären alle Erdölprodukte deutlich teurer, und das Ein-Liter-Auto Standard. Trotz dieser Erkenntnisse bleibt der Beitrag der neoklassischen Umweltökonomie für eine nachhaltige Wirtschaftslehre gering, da sie nicht bereit ist ihre ursprünglichen Prämissen ausreichend weiterzuentwickeln: Das Menschenbild des Homo Oeconomicus, die Verabsolutierung der Konsumentensouveränität, das Verständnis von den natürlichen Ressourcen als substituierbare reine Inputfaktoren der Wirtschaft, die verbraucht und subjektiv bewertet werden dürfen, die Diskontierung (Abzinsung) von künftigen Umweltschäden, die Nichtanerkennung absoluter natürlicher Grenzen und die Monetarisierung sind nicht mit den Prinzipien einer Nachhaltigen Entwicklung vereinbar (Holstein 2003). Die neoklassische Umweltökonomie kann daher nur bedingt als Teil der Sustainable Science bezeichnet werden, ist aber dennoch ein wichtiger Vorläufer für die Nachhaltige Ökonomie.

-           Ökologische Ökonomie: Aus der Kritik an der Neoklassischen Umweltökonomie entstand in den 1980er Jahren die Ökologische Ökonomie. Sie strebt ein nachhaltiges Gesellschaftssystems mit hoher Lebensqualität im Rahmen der natürlichen Grenzen an. Sie leistete mit ihren Analysen zentrale Beiträge für eine nachhaltige Wirtschaftslehre, bleibt aber schon begrifflich auf nur eine Dimension einer Nachhaltigen Entwicklung beschränkt. In der Folgezeit entstanden weitere Unterschulen die wichtige Impulse für die Entwicklung der Nachhaltigen Ökonomie lieferten, z.B. das integrierte Nachhaltigkeitskonzept der Helmholtz-Gesellschaft Deutscher Forschungszentren (Kopfmüller u.a. 2001, Kopfmüller 2006), die Neue Umweltökonomie (Rogall 2002), der Greifswalder Ansatz (Ott, Döring 2004), die Industrial Ecology (Isenmann, Hauff 2008) und die Gemeinwohlökonomie (Felber 2010).

Nachhaltige Ökonomie

Die Nachhaltige Ökonomie faßt die verschiedenen Ansätze der Volkswirtschaftslehre und der Sustainable Science zu einer nachhaltigen Wirtschaftslehre zusammen und entwickelt sie weiter. Hierzu wurde im Jahr 2009 das Netzwerk Nachhaltige Ökonomie gegründet. Darüber hinaus wurden mit den Veröffentlichungen „Nachhaltige Ökonomie“ (Rogall 2009 und 2012) und „Grundlagen einer nachhaltigen Wirtschaftslehre“ (Rogall 2011) zwei Grundlagenwerke für die Lehre erstellt, die durch das Jahrbuch Nachhaltige Ökonomie (Rogall u.a. 2011) komplettiert wurde. Im Zentrum stehen die Fragen, wie sich ausreichend hohe ökonomische, ökologische und sozial-kulturelle Standards in den Grenzen der natürlichen Tragfähigkeit erreichen lassen und wie ethische Nachhaltigkeitsprinzipien (intra- und intergenerative Gerechtigkeit, Verantwortung, Vorsorge, Dauerhaftigkeit und Angemessenheit) verwirklicht werden können. Hierbei wird die Nachhaltige Ökonomie „als ökonomische Theorie der Nachhaltigen Entwicklung unter Berücksichtigung der transdisziplinären Grundlagen“ definiert. Zur inhaltlichen Konkretisierung der neuen Wirtschaftsschule hat sich das Netzwerk Nachhaltige Ökonomie auf die folgenden Kernaussagen geeinigt, für die sich im gleichnamigen Lehrbuch jeweils ein Kapitel befindet (Rogall 2012: Kap. 3.4):

(1)          Starke Nachhaltigkeit: Die Nachhaltige Ökonomie sieht die heutige Wirtschaftsordnung als nicht zukunftsfähig an und vertritt die Position einer starken Nachhaltigkeit. Die Mehrzahl der natürlichen Ressourcen wird als existenzielle Lebensgrundlage angesehen, die nicht durch künstliches Kapital substituierbar ist (Ehrlich 1989). Dabei vertritt die Nachhaltige Ökonomie eine sogenannte „mittlere“ Position, nach der eine begrenzte Substitution von Naturkapital für zulässig gehalten wird, aber gleichzeitig kritische Grenzen für den Verbrauch von natürlichen Ressourcen formuliert werden müssen, die nicht unter- bzw. überschritten werden dürfen (Grunwald; Kopfmüller 2006: 39). Die Nachhaltige Ökonomie akzeptiert die Grenzen der natürlichen Tragfähigkeit als absolute Schranken (Majer 2002: 41) und fordert daher ökologische Leitplanken für die wirtschaftliche Entwicklung.

(2)          Pluralistischer Ansatz, Abgrenzung bei Aufnahme einzelner Aspekte der neoklassischen Umweltökonomie: Die Nachhaltige Ökonomie fühlt sich einem Methodenpluralismus verpflichtet. Zwar fordert sie eine grundlegende Reform des Lehrgebäudes, erkennt aber dennoch bestimmte Erkenntnisse der traditionellen Umweltökonomie an (z. B. die sozial-ökonomischen Erklärungsansätze der Übernutzung der natürlichen Ressourcen und die daraus abgeleitete Diskussion um die Notwendigkeit politisch-rechtlicher Instrumente).

(3)          Weiterentwicklung der traditionellen Ökonomie und Ökologischen Ökonomie zur Nachhaltigen Ökonomie: Die Nachhaltige Ökonomie grenzt sich von einer Reihe von Aussagen der neoklassischen Ökonomie ab (Binswanger 2009). Das beginnt bei ihren Grundannahmen (insbes. Menschenbild, Selbststeuerung über die Märkte, grenzenlose Naturverfügbarkeit) und setzt sich bei ihren Aussagen zur nationalen Wirtschaftspolitik bis zu den Bedingungen für eine global gerechte Weltgesellschaft fort. Im Bereich der Umweltökonomie und Umweltpolitik sollen vor allem die absolut gesetzte Konsumentensouveränität, die Diskontierung künftiger Kosten und Erträge von Umweltschutzmaßnahmen, die beliebige Substituierbarkeit aller, auch sämtlicher natürlicher Ressourcen, die Position der schwachen Nachhaltigkeit u.v.a.m. reformiert werden.

(4)          Kontroversen einer Nachhaltigen Ökonomie, selektives Wachstum: Die Nachhaltige Ökonomie ist keine statische Theorie, sondern sieht die Notwendigkeit weiterer Diskussionsprozesse und die Ausweitung des Erkenntnisinteresses entsprechend der globalen Entwicklung. Hierbei existiert eine Reihe von Kontroversen, die noch geklärt werden müssen. Eine zentrale Kontroverse beinhaltet die Frage, wie das traditionelle Wachstumsparadigma durch ein Nachhaltigkeitsparadigma ersetzt werden kann. Die Vertreter der Nachhaltigen Ökonomie sind sich darüber einig, dass ein exponentielles Wachstum mit einer zunehmenden Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen über Jahrtausende nicht möglich ist (Bartmann 2001: 62). Damit wird langfristig die Ersetzung des heutigen Wachstumsparadigmas durch ein Nachhaltigkeitsparadigma zur notwendigen Voraussetzung einer dauerhaften Entwicklung (Binswanger, Hauchler, Rogall 2011: 17). Im Mittelpunkt des Nachhaltigkeitsparadigmas steht die Formel für nachhaltiges Wirtschaften nach der die Ressourcenproduktivität dauerhaft immer höher steigen muss als das Bruttoinlandsprodukt, so dass der absolute Ressourcenverbrauch Jahr für Jahr sinkt. Damit diese Nachhaltigkeitsformel eingehalten wird, soll ein automatisch gesteuertes Ressourcenabgabensystem eingeführt werden, nachdem die Abgaben auf Ressourcen immer dann steigen, wenn die Formel nicht eingehalten wird. Von einigen Vertretern der Nachhaltigen Ökonomie wird eine derartige Entwicklung auch selektives Wachstum oder wirtschaftliche Entwicklung im Rahmen der natürlichen Tragfähigkeit genannt.

Nachhaltigkeitsformel oder Nachhaltigkeitsparadigma

ΔRessourcenproduktivität > ΔBIP

(5)          Eine Nachhaltige Entwicklung und Ökonomie beruht auf ethischen Prinzipien und einem neuen Menschenbild: Leitlinien aller Entscheidungen und Strategien der Nachhaltigen Ökonomie sind die folgenden ethischen Prinzipien (1) intra- und intergenerative Gerechtigkeit, (2) Verantwortung und Solidarität statt reinem Eigennutz, (3) Vorsorge (mit eigenen Schutzrechten für die Natur) statt Nachsorge, (4) Dauerhaftigkeit statt Kurzfristigkeit, (5) Angemessenheits- statt Maximierungsprinzip, sowie (6) den Prinzipien einer gestaltenden nachhaltigen Demokratie statt einer kapitalistischen Marktwirtschaft. Damit einher geht die Forderung, auf das in der traditionellen Ökonomie verwendete, aber durch zahlreiche Untersuchungen der Spieltheorie und der Gehirnforschung als unrealistisch erkannte Menschenbild des Homo Oeconomicus zu verzichten und stattdessen ein realistisches Menschenbild zu verwenden (Beckenbach 2009; Ekardt 2009), das dem kooperativen Potenzial und der Heterogenität des Menschen stärker Rechnung trägt (wir schlagen den Homo Cooperativus vor, der heterogen veranlagt ist, eigennützig, sogar manchmal grausam, aber auch fähig zur Liebe, Kooperation und idealistischem Verhalten (Rogall 2009: 197).

(6)          Inter- und transdisziplinärer Ansatz: Die Nachhaltige Ökonomie geht über die rein ökonomische Betrachtungsweise hinaus und analysiert ökonomische Prozesse im Rahmen eines sozial-ökologischen Zusammenhangs unter Berücksichtigung der Wechselbeziehung zwischen Menschen und der übrigen Natur. Hierbei spielen die Nutzung der Erkenntnisse sowie eine enge Kooperation mit den anderen Sozial- und Geisteswissenschaften und den Ingenieurwissenschaften eine besonders wichtige Rolle. Das schließt auch die Analyse der Interessen der gesellschaftlichen Akteure und ihre Mittel zur Interessendurchsetzung mit ein (Rogall 2012, Kap. 6).

(7)            Notwendigkeit der Änderung der Rahmenbedingungen mittels politisch-rechtlicher Instrumente: Die Vertreter der Nachhaltigen Ökonomie akzeptieren das Ergebnis der neoklassischen Analyse, dass die sozial-ökonomischen Faktoren (Externalisierung der Umweltkosten, Behandlung der natürlichen Ressourcen als öffentliche Güter) quasi zwangsläufig zu einer Übernutzung der natürlichen Ressourcen führen. Weiterhin herrscht der Konsens, dass Marktsysteme die ökologischen Probleme nicht lösen können (Herr 2009). Mit Hilfe politisch-rechtlicher Instrumente (Leitplanken) sollen die Rahmenbedingungen daher so verändert werden, dass ein nachhaltiges Verhalten für Konsumenten und Produzenten vorteilhafter wird, als sich so zu verhalten wie bisher (Hauchler 2009).

(8)          Notwendigkeit der Operationalisierung des Nachhaltigkeitsbegriffs, neue Messsysteme: Eine Sinnentleerung des Nachhaltigkeitsbegriffs soll durch die Formulierung von Prinzipien, Managementregeln und neuen Messsystemen für den Nachhaltigkeitsgrad und die Lebensqualität verhindert werden. Anders als die traditionelle Ökonomie, die Lebensqualität und Wohlstand (gemessen am BIP pro Kopf) gleichsetzt, benötigt eine Nachhaltige Ökonomie neue Messsysteme in Form von Ziel- und Indikatorensystemen (Diefenbacher 2009).

(9)          Globale Verantwortung: Als zentrale Bedingungen für eine Nachhaltige Entwicklung werden u.a. anerkannt: Einführung eines globalen Ordnungsrahmens (Regulation der Finanzmärkte, Abgaben auf globale Umweltgüter und sozial-ökologische Mindeststandards, u.v.a.m.; Diefenbacher 2001, Kreibich 2009). Senkung des Pro-Kopf-Ressourcenverbrauchs der Industrieländer um 80-95% bis 2050, und die Verminderung der Bevölkerungszunahme der Entwicklungsländer. Hierbei wird akzeptiert, dass die Industrieländer aufgrund der historischen Entwicklung und der größeren Leistungsfähigkeit eine besondere Verantwortung für die Verwirklichung der intragenerativen Gerechtigkeit, globalen Nachhaltigkeit und fairen Handelsbeziehungen tragen (Kopfmüller 2003: 37).

(10)      Nachhaltige (sozial-ökologische) Marktwirtschaft: Vertreter der Nachhaltigen Ökonomie lehnen eine kapitalistische Marktwirtschaft ebenso ab wie zentrale Verwaltungswirtschaften, weil sie davon überzeugt sind, dass nur marktwirtschaftliche Systeme mit einem nachhaltigen Ordnungsrahmen zukunftsfähig sind. Danach muss die Politik aktiv eingreifen, um eine Nachhaltige Entwicklung sicherzustellen und die Folgen von Marktversagen zu vermindern (Costanza u.a. 2001: 96). Hierzu wird das bekannte Zieldreieck des Deutschen Stabilitätsgesetzes um eine Reihe weiterer Ziele ergänzt und ein nachhaltiger Umbau der Industriegesellschaft gefordert (3. Transformation der Menschheitsgeschichte).

Um die Transformation der Industriegesellschaft in eine nachhaltige Wirtschaft zu beschleunigen, werden zentrale Handlungsfelder ausgewählt, in denen dieser Transformationsprozess mit Hilfe der drei zentralen Strategiepfade Effizienz, Konsistenz und Suffizienz exemplarisch vorangetrieben wird (Rogall 2012, Kap. 11-15). So nimmt die Nachhaltige Ökonomie die großen Herausforderungen dieses Jahrhunderts an und fordert eine dritte Transformation der Menschheitsgeschichte (nach der neolithischen Revolution und der industriellen Revolution).

Fazit

Wir halten fest, dass die grundlegende Überarbeitung der traditionellen (neoklassischen) Ökonomie dringend notwendig ist. Sie hält an einer Reihe von Aussagen fest, die dafür sorgen, dass die Probleme des 21. Jahrhunderts nicht adäquat gelöst werden können. Wir müssen uns von dem traditionellen Wachstumsparadigma verabschieden, dass in unserer endlichen Welt mit knappen Ressourcen eine unendliche Steigerung der materiellen Produktion fordert. Stattdessen muss die Ökonomie sich der Frage zuwenden, wie ein nachhaltiges Wirtschaftssystem gestaltet werden kann, das nicht mehr auf der Gewinnmaximierung, sondern auf den Prinzipien der Gerechtigkeit, Verantwortung, Vorsorge, Angemessenheit und Dauerhaftigkeit beruht.

 

Literatur

Bartmann, H. (2001): Substituierbarkeit von Naturkapital, in: Held, M.; Nutzinger, H.: Nachhaltiges Naturkapital, Frankfurt a.M.

Beckenbach, F. Vortrag auf dem 1. Internationalen Workshop „Grundlagen der Nachhaltigen Ökonomie“ in der HWR, Berlin.

Binswanger, H. Ch. (2009): Vortrag auf dem 1. Internationalen Workshop „Grundlagen der Nachhaltigen Ökonomie“ in der HWR, Berlin.

Binswanger, H. Ch.; Hauchler, I.; Rogall, H. (2011): Ende des Wachstumsparadigmas, in: Rogall u.a. (Hrsg.): Jahrbuch Nachhaltige Ökonomie 2011/12, Marburg.

Bodenstein, G.; Elbers, H.; Spiller, A.; Zuhlsdorf, A. (1998): Umweltschützer als Zielgruppe des ökologischen Innovationsmarketings – Ergebnisse einer Befragung von BUND-Mitgliedern, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der UNI Duisburg Nr. 246, Duisburg.

Costanza, R.; Cumberland, J.; Daly, H.; Goodland, R.; Norgaard, R. (2001): Einführung in die Ökologische Ökonomik, Stuttgart. Titel der Originalausgabe (1998): An Introduction to Ecological Economics, Boca Raton FL/USA.

Diefenbacher, H. (2001): Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit, Darmstadt.

Diefenbacher, H. (2009): Vortrag auf dem 1. internationalen Workshop des Netzwerks Nachhaltige Ökonomie am 8.10.2009 in der HWR Berlin.

Dürmeier, Th.; Egan-Krieger v. T.; Peukert, H. (Hrsg.): Die Scheuklappen der Wirtschaftswissenschaft - Postautistische Ökonomik für eine pluralistische Wirtschaftslehre, Marburg 2006.

Ehrlich, P. (1989): The Limits to Substitution, in: Ecological Economics Vol. 1; gesehen in: Holstein, L. (2003): Nachhaltigkeit und neoklassische Ökonomik, Marburg.

Ekardt, F. (2009): Vortrag auf dem 1. internationalen Workshop des Netzwerks Nachhaltige Ökonomie am 8.10.2009 in der HWR Berlin.

Grunwald, A.; Kopfmüller, J. (2006): Nachhaltigkeit, Frankfurt.

Hauchler, I. (2009): Vortrag auf dem 1. Internationalen Workshop des Netzwerks Nachhaltige Ökonomie in Berlin.

Herr, H. J. (2009): Vortrag auf dem 1. Internationalen Workshop „Grundlagen der Nachhaltigen Ökonomie“ in der HWR, Berlin.

Holstein, L. (2003): Nachhaltigkeit und neoklassische Ökonomik – Der homo oeconomicus und die Begründung intergenerationeller Gerechtigkeit.

Isenmann, R.; Hauff, M. v. (2007): Industrial Ecology: Mit Ökologie zukunftsorientiert Wirtschaften, München.

Kopfmüller, J. (2003, Hrsg.): Den globalen Wandel gestalten – Forschung und Politik für einen nachhaltigen globalen Wandel, Berlin.

Kopfmüller, J. u.a. (2001, Hrsg.): Nachhaltige Entwicklung integrativ betrachtet, Berlin.

Kopfmüller, J. (2006, Hrsg.): Ein Konzept auf dem Prüfstand – das integrative Nachhaltigkeitskonzept in der Forschungspraxis, Berlin.

Kreibich, R. (2009): Vortrag auf dem 1. Internationalen Workshop des Netzwerks Nachhaltige Ökonomie in Berlin am 08./09.10.2009.

Kulke, U. (1993): Sind wir im Umweltschutz nur Maulhelden?, in: Natur 3/1993.

Majer, H. (2002): Eingebettete Technik – Die Perspektive der ökologischen Ökonomie, in: Grunwald, A. (2002, Hrsg.): Technikgestaltung für eine nachhaltige Entwicklung, Berlin.

Ott, K.; Döring, R. (2004): Theorie und Praxis starker Nachhaltigkeit, Marburg.

Rogall, H. (2009): Nachhaltige Ökonomie, Marburg.

Rogall, H. (2011): Grundlagen einer nachhaltigen Wirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre für Studierende des 21. Jahrhunderts, Marburg.

Rogall, H. (2012): Nachhaltige Ökonomie, 2. erweiterte Auflage, Marburg.

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Professor für Nachhaltige Ökonomie an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin.
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