Gegenblende | Ausgabe 15: Mai/Juni 2012 | Bürgerdialog im Trend

Thema der Ausgabe 15: Mai/Juni 2012 Für eine gerechte und ökologische Modernisierung!

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Freitag, 18. Mai 2012

Bürgerdialog im Trend

„Ihr macht's alle eine Superfigur“

von: Dr. Sabine Nehls
Mann mit Zettel

mys / photocase.com

Mitte April ging die erste Phase des sogenannten Zukunftsdialogs zu Ende, mit dem Angela Merkel laut der zugehörigen Webseite www.dialog-ueber-deutschland.de für sich reklamiert, etwas ganz Neues unter das Volk zu bringen: „Mit dem Zukunftsdialog hat die Bundeskanzlerin eine neue Art von Beteiligung geschaffen, wie sie in Deutschland bislang noch nicht stattgefunden hat. Es geht um eine neue Kultur des Zuhörens und eine neue Form des Dialogs.“ Bereits seit Frühjahr 2011 wurden 120 Fachleute in mehreren Arbeitsgruppen organisiert, um über die drei Fragen zu diskutieren, die sich Merkel und ihre PR-Strategen als Leitlinien erwählt haben: Wie wollen wir zusammenleben? Wovon wollen wir leben? Wie wollen wir lernen? Die zweite Säule bildet der „Bürgerdialog“. Vom1. Februar bis zum 15. April dieses Jahres konnte jede Bürgerin und jeder Bürger Vorschläge für politisches Handeln auf der Webseite posten, diese kommentieren und darüber abstimmen. Die Absender der zehn am meisten gewählten Vorschläge werden ins Kanzleramt eingeladen, ebenso die Absender der zehn Vorschläge, die von den Experten, Mitarbeitern des Bundespresseamts und des Kanzleramts nominiert werden. Zudem lud Merkel in drei Städten zu „Bürgergesprächen“ zu je einer der drei Hauptfragen: Jeweils rund 100 ausgewählte Menschen konnten in Erfurt, Heidelberg und Bielefeld live und in Farbe mit der Kanzlerin diskutieren und Vorschläge machen. Allerdings machte Merkel von vornherein klar, dass sie insbesondere zum Zuhören dabei sei, weniger zum diskutieren.

Das Schlagwort „Bürgerbeteiligung“ hat derzeit Hochkonjunktur, auch befeuert von den Auseinandersetzungen um Stuttgart 21 etc. und die Erfolge der Piraten. So ganz neu ist das, was Merkel mit ihrem „Dialog über Deutschland“ inszeniert, allerdings nicht. Bürgerdialoge gab es schon in früheren Zeiten, z.B. in den 70er Jahren, als die damalige Bundesregierung versuchte, die Diskussion um die Atomenergie mittels eines „Bürgerdialogs Kernenergie“ zu entschärfen. Aus jüngster Zeit ist ein Beispiel der Bürgerdialog zu „Zukunftstechnologien“, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung unter Leitung von Annette Schavan durchführte. Es gilt als modern und zukunftsweisend, wenn Politikerinnen und Politiker sich unters Volk mischen und dessen Meinung erfragen. Regelmäßig vor Wahlen sah man das schon in früheren Zeiten, doch nun versuchen es auch die etablierten Parteien außerhalb des Wahlkampfs. Hannelore Kraft von der SPD legt mit ihrer Initiative „TatKraft“, die sie im Herbst-Wahlkampf 2010 begann, auch als Ministerpräsidentin in NRW alle zwei Monate einen Arbeitstag in einem Unternehmen, einer Verwaltung oder einer sozialen Einrichtung ein. „Politik muss geerdet werden“, meint sie „Nur wenn man ganz nah dran ist an den Menschen kann man auch gut Politik für sie machen.“ Ihre Arbeitseinsätze finden ohne Pressebegleitung statt, am Abend gibt es jeweils eine öffentliche Veranstaltung am Einsatzort unter Beteiligung der Beschäftigten. Auf der Webseite der NRW-Landesregierung kann man sich Videos und Fotos über diese Aktivitäten anschauen. Sie beschränkt sich damit noch auf den Dialog in nichtdigitaler Form, bietet allerdings, wie viele andere Politikerinnen und Politiker, einen Austausch über Facebook und Twitter an.

Wieder ein moderner Bürgerdialog im Internet…..

Durch die Neuen Medien bekommt das Instrument „Bürgerdialog“ eine neue Dimension. Insbesondere die durch das Internet ermöglichte Selbstorganisation politischer Bewegungen zu einzelnen Themen droht den etablierten Politikakteuren den kommunikativen Rang abzulaufen. Der Erfolg der Piratenpartei zeigt auch, dass allein die Benennung von Transparenz und Beteiligung als Möglichkeit Zuspruch findet. Ob diese dann in politische Willensbildung zu konkreten politischen Themen umgesetzt werden kann, steht aber auf einem anderen Blatt. Was zahlreiche Städte und Kommunen bereits in unterschiedlicher Form praktizieren, versuchen nun auch etablierte politische Akteure auf Bundesebene: den Bürgerdialog, insbesondere in elektronischer Form.

Auch die SPD-Bundestagsfraktion bietet seit Beginn dieses Jahres einen „Zukunftsdialog“ im Internet an. Unter https://zukunftsdialog.spdfraktion.de sind „alle Interessierten“ eingeladen, „online mitzuwirken und sich mit ihren Ideen und Vorschlägen direkt an unserer Projektarbeit zu beteiligen“. Hier können sich auch Organisationen anmelden, um Vorschläge und Forderungen einzubringen und mit den Nutzerinnen und Nutzern zu diskutieren. In Zusammenarbeit mit dem Verein „Liquid Democracy“ und unter Verwendung der Beteiligungssoftware „Adhocracy“ gibt es die Möglichkeit, Vorschläge zu Positionspapieren der Fraktions- Projektgruppen einzubringen, zu kommentieren und darüber abzustimmen, aber auch eigene Themen zu setzen. Der Prozess ist langfristig angelegt und hat den Vorteil, dass die Nutzerinnen und Nutzer auch untereinander diskutieren können.

Was tun mit den Ergebnissen?

Bürgerdialog – wer sollte Kritik daran üben, wenn die Bundeskanzlerin sich mit den Bürgerinnen und Bürgern austauschen will? Allerdings kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass es hier weniger um den inhaltlichen Dialog, als um eine Schau- und PR-Veranstaltung geht. Stolz teilte das Kanzleramt nach dem Ende der „Vorschlagsphase“ mit: 11618 Vorschläge und 74165 Kommentare sind online...Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger war mit 1,7 Millionen Besuchen außerordentlich hoch... Auch die Bürgergespräche ...fanden ein breites und positives Echo, wie die Berichterstattung in den entsprechenden Regionalmedien zeigt.“ Soweit so gut, doch wie sieht es inhaltlich aus? Welche Themen brennen den Deutschen denn nun wirklich unter den Nägeln? Überraschung: An der Spitze aller Vorschläge liegen im Voting ein „Gesetz gegen die Leugnung des Völkermordes an den Armeniern und Aramäern“, „Cannabis legalisieren“ und „Offene Diskussion über den Islam“, hinter der sich vorwiegend islamophobe Stimmen sammeln. Abzuwarten bleibt, ob und welche Themen aus den vielen Vorschlägen wirklich in der alltäglichen politischen Auseinandersetzung aufgegriffen werden. Es ist zu vermuten, dass die PR-Strategen im Kanzleramt die Auswahl an den Prioritäten der eigenen Politik orientieren. Ein Thema wie das bedingungslose Grundeinkommen, das immerhin noch auf dem zehnten Platz im Voting gelandet ist, dürfte sicher nicht ignoriert werden, allerdings wird eine erneute Diskussion darüber eher nicht dazu führen, dass die Kanzlerin ihre ablehnende Haltung aufgibt. Im Themenfeld „Wovon wollen wir leben?“ kam der Vorschlag „Stoppt den Beschäftigtendatenschutzentwurf“ immerhin auf den vierten Platz im Voting, die 165 Kommentare dazu sind fast ausschließlich zustimmend. Für alle Beschäftigten wird es interessant sein, ob und wie dies die weitere Diskussion zu diesem Thema beeinflussen wird.

Die Versuche, mehr Partizipation und Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger in den politischen Alltag zu ermöglichen, sind zunächst einmal positiv zu bewerten. Damit kann die Bindekraft an politisches Handeln steigen und die demokratische Dimension gestärkt werden. Allerdings stellt sich die Frage, ob und wie deren Inhalte kanalisiert und qualifiziert werden können. Und ob dies wirklich der Anspruch der Initiatorinnen ist. Allein ein vielstimmiges Sammeln von Meinungen bringt noch keinen inhaltlichen Fortschritt in der politischen Diskussion. Das bloße Anhören oder Lesbarmachen von Themen und Meinungen lässt noch keinen Dialog entstehen. Angekündigt ist für den Sommer ein Buch mit dem Titel „Dialog über Deutschlands Zukunft“, herausgegeben von Angela Merkel, in dem beschrieben werden soll „was sich hinter den Kulissen des Zukunftsdialogs abgespielt hat, wie sich die Beratungen der Experten entwickelt haben und wie die Diskussionen zum Online-Dialog verlaufen sind“. Im September soll dann auf einem „Abschlussevent“ der Abschlussbericht an Merkel übergeben werden. Es ist zu befürchten, dass diese Wortwahl nicht zufällig ist und das ganze Unternehmen „Zukunftsdialog“ damit beendet sein wird. Dann hätten sich die Meinungen derjenigen bewahrheitet, die den „Dialog über Deutschland“ in erster Linie für einen PR-Coup halten. Ganz im Sinne des Moderators beim ersten Bürgerdialog in Erfurt, der zu Beginn sagte: „Und meine Damen und Herren, was man jetzt schon sagen kann: Ihr macht's alle eine Superfigur. Sieht unglaublich gut aus, sehr gut, genauso muss das sein, da muss sich keiner verstecken.“

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Kommentare zu diesem Artikel

Andreas Buntrock schrieb am 16. Juli 2012 um 16:13 Uhr:

Ich habe am 14. 7. 2012, 21.02 Uhr im Blog zum Artukel "Thesen zu einer europäischen Kultur des Widerstandes" von Bern hardt Pfitzner (www.gegenblende.de/15-2012/++co++a28742f4-a339-11e1-54dc-5240066f352) einen Beitrag veröffendlicht, der eigendlich für diesen Blog vorgesehen war. Aber es ist letztlich kein Fehler, er passt zu dem einen wie dem anderen Thema. So bleibt mir an dieser Stelle nur, auf diese Veröffendlichung hinzuweisen.

Sabine Nehls schrieb am 5. Juni 2012 um 14:52 Uhr:


Soviel ich weiß, ist die Aktion Mensch Initiatoren der Kampagne www.die-gesellschafter.de. Von einer Beteiligung der Bertelsmann-Stiftung ist mir nichts bekannt. Die Aktion Mensch hat diese Kampagne inzwischen beendet, führt aber Teile davon als Förderprogramme weiter.
Hans Adler schrieb:
Kann es sein, dass die ZDF-Kampagne www.die-gesellschafter.de ein Vorläufer des "Bürgerdialogs" war ?
Von der Struktur war diese sehr ähnlich; sie war noch an die Beschränkungen des Internets der 90er gebunden. Die BERTELSMANN-Stiftung soll sich bei den Gesellschaftern auch sehr eingebracht haben ?
Amsonsten: Danke für den Beitrag, Fr. Dr. Nehls

Hans Adler schrieb am 23. Mai 2012 um 11:24 Uhr:

Kann es sein, dass die ZDF-Kampagne www.die-gesellschafter.de ein Vorläufer des "Bürgerdialogs" war ?
Von der Struktur war diese sehr ähnlich; sie war noch an die Beschränkungen des Internets der 90er gebunden. Die BERTELSMANN-Stiftung soll sich bei den Gesellschaftern auch sehr eingebracht haben ?
Amsonsten: Danke für den Beitrag, Fr. Dr. Nehls

Andreas Buntrock schrieb am 22. Mai 2012 um 15:47 Uhr:

Die Informationsflut und das politische Desintresse der breiten Bevölkerung sind Probleme, die ich auch sehe. Ich habe aber die Hoffnung, dass eine Umsetzung meiner Forderungen zur Verwaltungsverfahrens-und Transparenzreform dem entgegenwirken können. Bei einem datenschutzgerechten Quellenzitierzwang bei politischen Behauptungen für juristische Personen wird es sich hoffendlich jeder Politiker und Beamte zweimal überlegen, ob er öffendlich Lügen verbreitet, Phrasen drischt oder Politik nach dem Grundsatz "Was interessiert mich schon mein Geschwätz von gestern" betreibt. Das könnte die Informationsflut wesendlich eindämmen und auf substanzielle Diskussionen fokussieren, auch die Verbitterung vieler Menschen heilen( zumindest einen Beitrag dazu leisten), die sich so oft in anonymen Beschimpfungen äussert. Ich hatte politische Texte auf dem Schreibtisch, dessen Verfasser es fertig brachten, auf 50 Seiten Phrasen zu dreschen. Zum Abbau von Verbitterung könnten auch die Forderungen zur Verwaltungsverfahrensreform (jeweils antragsunabhängige Empfangsbestätigungspflicht für eingereichte Antragsunterlagen und Begründungspflicht für Verwaltungs-und Gerichtsentscheidungen anhand der Quellen in Gesetz-und Verordnungsblättern und im Internet, Fristen, Sanktionsbewehrung) zumindest einen kleinen Beitrag leisten. Ich kann natürlich nicht garantieren, dass mein Konzept die erhofften Wirkungen hat. Aber ein Versuch ist es wert. Wenn sich Politiker weiter benehmen wie in einem Kindergarten, kommt die Demokratie in kurzer Zeit endgültig auf den Hund.
Direkte Demokratie nur zu ausgewählten Fragen halte ich in hohem Maße parteipolitisch-poupolistischen Beweggründen für verdächtig. Auch deshalb ist es notwendig, dafür nicht nur einen gesetzlichen Grundrechtsschutz und die verfassungsgerichtliche Überprüfbarkeit vorzusehen, sondern auch die Pflicht für die Iniatoren, einen Finanzierungsvorschlag vorzulegen.
In meinem Beitrag vom 21. 5. 2012 habe ich noch eine Anmerkung zum Ausgangsartikel vergessen. Die Autorin schreibt, der Abschlussbericht zum "Dialog über Deutschland" an die Bundeskanzlerin soll im September vorgelegt werde. Wie ich der Internetseite www.dialog-ueber-deutschland.de entnehmen konnte, soll der Bericht am 28. 8. 2012 vorgelegt werden und die Diskussion ausgewählter Teilnehmer mit Frau Merkel im September stattfinden. Vermutlich wurde das verwechselt. Ich halte es für diejenigen für wichtig, die Zeit und Interesse haben, sich über das Internet und den Politiksender Phoenix TV zu informieren und dementsprechend planen wollen.

Klaus-D. Schwettscher schrieb am 22. Mai 2012 um 13:46 Uhr:

"ich wil ja nur spielen" könnte die Überschrift über gegenwärtige Versuche, Bürgerdialoge online durch- und eine Meinungsbildung "liquid" herbeizuführen, lauten. Um neue Techniken und Kommunikationswege auszuprobieren, ist das auch legitim. Aber bisher ist noch niemand über das Versuchsstadium hinausgekommen.
Selbst bei den doch angeblich ach so internetaffinen Piraten ist nur eine Minderheit "liquid".
Und diese Abstimmungs- oder Meinungsäußerungsverweigerer/-innen befinden sich in allerbester Gesellschaft mit dem weitüberwiegenden Großteil des onlinefähigen Teils der Gesellschaft.
Warum? Vielleicht weil der Strauß der Themen häufig allzu bunt aufgebunden wird. Der Geruch der Beliebigkeit ist der Tot jeder breiten Beteiligung. Nicht ohne Grund treffen Nachrichtenredaktionen etablierter Medien eine Auswahl, welches Thema sie für relevant und berichtenswert halten. Damit erbringen sie eine dankenswerte Dienstleistung; denn jeder Bürger hat das Recht, sich die Frage zu stellen, warum soll ich mich mit dem Thema überhaupt beschäftigen? Je unstrukturierter die Informationsflut, desto häufiger klatscht sie in eine Wüste.
Aber diese journalistische Vorauswahl kann natürlich auch (hoffentlich ungewollt) Themen "unterdrücken", die vielen Menschen auf den Nägeln brennen. Ja, das kann passieren. Hier kann "das Netz" durchaus als Seismograph wirken. Aber es schafft nicht die Notwendigkeit eines eigenen Urteils, der eigenen Urteilsfähigkeit ab.
Und deshalb ist es auch kein Zufall, dass sich die Kanzlerin, wenn sie denn ihr Wort hält, auch mit recht exotischen Themen wird beschäftigten müssen. Themen, die von mehr oder weniger kleinen Pressuregroups online nach oben gevotet wurden. Gelegentlich gestützt von einer aureichenden Zahl an Mitläufern.
Und hier offenbart sich eine andere problematische Seite der online-votings. Die relative Anonymität fördert Enthemmung und Entgrenzung, den schnellen Klick, der nichts kostet. Noch nicht einmal das Verlassen des Hauses, das Zeigen des Gesichts oder das öffentliche Ergreifen des Wortes vor den Augen anderer. Verantwortung?Fehlanzeige. Aber vielen Bürgerdialogen im Netz fehlt es auch am Dialogischen. Häufig haben sie her den Charakter und Wert von schlecht verkorkter Flaschenpost.
Bürgerbeteiligung braucht die Atmosphäre der Freiheit, den Respekt, sich auf Augenhöhe zu begnen und die Bereitschaft aller Beteiligten Veranwortung zu übernehmen. Das geht aber nur bei einer Fokussierung des Dialogs auf ein(!) Thema und mit dem Versprechen, dass die Beteiligung auch eine Mitbestimmung eröffnet.
Nicht zu Unrecht wurden deshalb die Bürger- und Volksentscheide als "der Schlussstein in dem schillernden Gewölbe der Bürgerbeteiligung" bezeichnet. Die Option des Entscheids als der wesentlich gesetzte Stein, der einem wackeligen Gebilde vielfältiger Beteiligungsformen den Halt gibt. Der Stein der Würde und des Respekts.
Wird dieser Stein nicht wohl gesetzt, bleibt alles Gerede folgenloses Rauschen, von dem sich der geneigte Hörer enttäuscht abwendet.

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