Ich stimme Ihnen zu: Frauen erfüllen hier wieder einmal die Funktion der industriellen Reservearmee und werden unter dem Deckmantel der Emanzipation mit allen Mitteln zur Arbeit getrieben. Beide, Vater und Mutter benötigen gleichermaßen Zeit für eine gute Familie, für eine positive Entwicklung ihrer Kinder. Gleiches Gehalt,
Teilzeit nicht als Karrierebremse, kürzere Regelarbeitszeit - und Betreuungsgeld für die Zuwendung, die Kleinkinder als Fundament für ihre Entwicklung brauchen. Das sind die richtigen Schritte anstelle einer vollkommenen Unterordnung des gesamten Lebens unter die - kurzfristige -ökonomische Logik.
Klaus Sydow schrieb:
Die Gewerkschaften und die Arbeitgeberverbände verwerfen in selten Einmütigkeit das Betreuungsgeld und hier wird die Zunahme der psychischen Erkrankungen beklagt.
Soziologische Erkenntnisse zeigen aber das Kinder zumindest unter 3 Jahre die frühkindliche Bindung an der eigenen Mutter brauchen um später bindungsstark und psychisch gesund sich entwickeln. Mütter die sich an 400 € Jobs oder an noch längere Arbeitszeiten und Kindererziehung zerreiben und psychisch krank werden wegen der Mehrfachbelastung könnten durch 1200 € Betreuungsgeld (so viel kostet eine Fremdbetreuung in einer Kita) sollen an die Werkbank? Setzen Sie sich also für ein höheres Betreuungsgeld ein als das Sie es verwerfen und Sie tun auch was für die psychische Gesundung der Kinder und der Mutter!!
Die Gewerkschaften und die Arbeitgeberverbände verwerfen in selten Einmütigkeit das Betreuungsgeld und hier wird die Zunahme der psychischen Erkrankungen beklagt.
Soziologische Erkenntnisse zeigen aber das Kinder zumindest unter 3 Jahre die frühkindliche Bindung an der eigenen Mutter brauchen um später bindungsstark und psychisch gesund sich entwickeln. Mütter die sich an 400 € Jobs oder an noch längere Arbeitszeiten und Kindererziehung zerreiben und psychisch krank werden wegen der Mehrfachbelastung könnten durch 1200 € Betreuungsgeld (so viel kostet eine Fremdbetreuung in einer Kita) sollen an die Werkbank? Setzen Sie sich also für ein höheres Betreuungsgeld ein als das Sie es verwerfen und Sie tun auch was für die psychische Gesundung der Kinder und der Mutter!!
Jawoll, Kollege Du hast Recht!! Wir müssen die Gewerkschaften weiter schwächen, damit die Arbeitgeber noch mehr Hugoless mit uns Arbeitnehmer machen können. Wir sollten auch nicht versuchen durch Mitarbeit die Gewerkschaften zu verändern, warum, denn! Meckern ist einfacher und Austreten!
PeterS schrieb:
Die lieben Gewerkschaften. Was ist nur daraus geworden. Da hatte sogar der FDGB mehr Biss, als dieses seltsame armselige Konstrukt, welches sich Gewerkschafft nennt.
Es brennt an allen Ecken und Kanten. Der Raubtier-Kapitalismus ist zum Finale bereit, Löhne sinken, AL steigt, die Propaganda feiert Erfolge, Lobbyisten bestimmen den Kurs im Bundestag, Konzerne beuten die Kunden aus und zu guter letzt werden sogar die gebeutelt, die diesen Staat aus den Trümmern des 2. Weltkrieges heraus wieder aufgebaut haben. Und die Gewerkschaften? Nichts. Lippenbekenntnisse, inhaltleeres Gerede über Themen, die niemanden interessieren, Absichtsbekundungen und wieder nichts. Ich blicke neidvoll Richtung Spanien und Griechenland, wo die Gewerkschaften sogar die Menschen auf die Straße bekommt, die noch Arbeit haben.
Was ist los, Herrschaften! Geht es Euch zu gut? Fehlen Euch die Themen zum Streik? Oder hat in den Sesseln bereits Bertelsmann Platz genommen?
Wegen der Untätigkeit der Gewerkschaften bin ich ausgetreten. Und ich kann nur jeden einzelnen ehrlichen und aufmerksamen Mitglied empfehlen, ebenfalls auszutreten. Mitläufer brauche ich nicht.
Die lieben Gewerkschaften. Was ist nur daraus geworden. Da hatte sogar der FDGB mehr Biss, als dieses seltsame armselige Konstrukt, welches sich Gewerkschafft nennt.
Es brennt an allen Ecken und Kanten. Der Raubtier-Kapitalismus ist zum Finale bereit, Löhne sinken, AL steigt, die Propaganda feiert Erfolge, Lobbyisten bestimmen den Kurs im Bundestag, Konzerne beuten die Kunden aus und zu guter letzt werden sogar die gebeutelt, die diesen Staat aus den Trümmern des 2. Weltkrieges heraus wieder aufgebaut haben. Und die Gewerkschaften? Nichts. Lippenbekenntnisse, inhaltleeres Gerede über Themen, die niemanden interessieren, Absichtsbekundungen und wieder nichts. Ich blicke neidvoll Richtung Spanien und Griechenland, wo die Gewerkschaften sogar die Menschen auf die Straße bekommt, die noch Arbeit haben.
Was ist los, Herrschaften! Geht es Euch zu gut? Fehlen Euch die Themen zum Streik? Oder hat in den Sesseln bereits Bertelsmann Platz genommen?
Wegen der Untätigkeit der Gewerkschaften bin ich ausgetreten. Und ich kann nur jeden einzelnen ehrlichen und aufmerksamen Mitglied empfehlen, ebenfalls auszutreten. Mitläufer brauche ich nicht.
Die Finanzmarktgetriebenheit der heutigen Gesellschaft ist das Kernproblem, damit werden selbst vernünftige Ideen zu hektischen Konzepten. Der Neoliberalismus ist der Kern des Übels, er müsste konsequent bekämpft werden.
Der Neoliberalismus nahm nicht von ungefähr seinen Ausgangspunkt bei dem Pinochet-Putsch 1973 in Chile, der von Kissinger und der CIA gesponsert wurde, nachdem Pinochet mit der Führung des Staates überfordert war, übergab er ihn an OPUS DEI und die in Chicago bei Friedmann ausgebildeten Wirtschaftsleute, die die Renten- und Krankenversicherung privatisierten. Auch das Bildungssystem wurde dereguliert, gegen seine Auswirkungen kämpft die chilenische Jugend heute noch. Die Thatcher und der Reagan beobachteten diese Experimente und führten sie in Großbritannien und den USA ein, der Blair und der Schröder übernahmen diese menschenfeindliche Ideologie.
Berthold Goergens, Frankfurt am Main