Gegenblende | links der Woche

Thema der Ausgabe 13: Januar/Februar 2012 Fortschritt für Industrie und Dienstleistung

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Montag, 18. Juni 2012

links der Woche

Hier finden Sie interessante und aktuelle links zu GEGENBLENDE-Themen.

  • Der britische Gewerkschaftsbund TUC betreibt einen interessanten Blog namens Touchstone. Einzusehen unter: 

http://touchstoneblog.org.uk/category/international/

  • Der Internationale Gewerkschaftsbund hat heute interessante Ergebnisse einer weltweiten Umfrage veröffentlicht. Einzusehen unter:

http://www.ituc-csi.org/erste-internationale.html?lang=de

  • Eine neue empfehlenswerte "Open Access"- Zeitschrift ist seit kurzem online. Einzusehen unter.

http://www.momentum-quarterly.org

  • Eine interessante Initiative haben Gewerkschafter und Sozialdemokraten in der New York Times gestartet. Einzusehen unter:

http://files.cwa-union.org/tmobile/20120326-open-letter.pdf

  • Der Aufruf "Europa neu begründen!" - von vielen Gewerkschaftern und Wissenschaftlern initiiert und unterzeichnet - ist einzusehen unter:

http://www.europa-neu-begruenden.de/

  • Nach ihrem Debüt-Chanson zum tragischen Schicksal einer hoffnungslos heruntergekommenen Börsenspekulantin ("Für mich soll's Dividenden strömen" - Bankenlied) widmet sich Silke Silhouette in ihrem aktuellen Song einer ungleich fröhlicheren Thematik: Mit "Sei mal korrupt" präsentiert sie einen frühlingsfrischen Titel, zu dem auch dann noch geschunkelt werden kann, wenn längst keine Bank mehr da ist.

http://www.youtube.com/watch?v=MVK_tpKBknI

  • Auch die skandinavischen Gewerkschaften sind jetzt mit einem interessanten Magazin online. Einzusehen unter:

http://www.nordiclabourjournal.org/

  • Hier beginnen Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter den Tag - mit einem Überblick zu aktuellen Kämpfen weltweit:

http://www.labourstart.org/de/

  • Aktuelle Informationen rund um das Thema "Gute Arbeit" sind einzusehen unter:

http://www.wiki-gute-arbeit.de/index.php/Hauptseite

  • Am 17. Oktober hat sich das "Fortschrittsforum" der Friedrich Ebert-Stiftung, der Hans Böckler-Stiftung und der Otto Brenner-Stiftung konstitutiert:

http://www.fortschrittsforum.de/

  • Wer sich genau informieren möchte über die Armutsgefährdung in Deutschland kann dies unter folgendem link tun:

http://www.amtliche-sozialberichterstattung.de

  • Die Uni Duisburg hat ein interessantes Info-Portal zum Sozialstaat aufgebaut. Anzuschauen unter:

http://www.sozialpolitik-aktuell.de/politikfelder.html

  • Natürlich kann man auch in Deutschland etwas für die Durchsetzung internationaler Gewerkschaftsrechte tun. Zum Beispiel:

http://www.schoenfaerben-jetzt.de/sf-startseite/

  • Auf der diesjährigen ILO-Jahreskonferenz wurde der neue Bericht über die "Verletzung von Gewerkschaftsrechten weltweit" vorgestellt. Einzusehen unter:

http://www.ituc-csi.org/weltweite-ubersicht.html?lang=de

  • Zur Recherche von internationalen Daten aus Wirtschaft und Arbeitswelt sind folgende englischsprachige Internetseiten sehr zu empfehlen:

http://www.workbarometer.org

http://www.privatizationbarometer.net

 

  • Interessante (englischsprachige) Beiträge zu Fragen der Globalisierung und der internationalen Gewerkschaftspolitik findet man auf der Seite der Global Labour University Column unter:

http://column.global-labour-university.org

 


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Kommentare zu diesem Artikel

sigrid.itter schrieb am 18. Januar 2011 um 07:05 Uhr:

Streikrechte für Beamte
PM 006 - 17.01.2011
Streikrecht auch für Beamtinnen und Beamte - ich fand keinen andern Platz

Zu diesem "Streikrecht" sollten sich BeamteInnen darüber klar sein, dass sie "gekaufte Leute" sind und somit haben sie keine Rechte und müssen ihrem Arbeitgeber, "dem Staat", schon gehorchen. Dafür haben sie ja ihr "Recht auf Arbeit ein Lebenlang im Diesseits mit allen möglichen Vergünstigungen" -also den Teller Linsen des Esau" durch den er sein GEburtsrecht verlor, eingetauscht.
Deshalb ist es ein UNDING, dass diese Leute ebenfalls unter dem Dach des DAG versammelt werden. Es ist ein Widerspruch SOLANGE
Zitat: Zu der anhaltenden Debatte um ein Streikrecht für Beamtinnen und Beamte erklärt Ingrid Sehrbrock, stellvertretende DGB-Vorsitzende: „Seit mehreren Jahren nutzen die Arbeitgeber ihre einseitige Regelungskompetenz, um auf dem Rücken der Beamtinnen und Beamten die Personalkosten zu senken. Beamtinnen und Beamte haben in den letzten Jahren immer wieder finanzielle Einschnitte hinnehmen müssen.“
Der DGB und seine Gewerkschaften fordern Bundes- und Landesregierungen auf, endlich zu verhandeln statt zu verordnen. „In diesem Punkt unterscheiden wir uns wesentlich vom Deutschen Beamtenbund, der offensichtlich aus Angst vor notwendigen Veränderungen alles hinnehmen will“, so Ingrid Sehrbrock weiter.
„Ein Streikrecht für Beamtinnen und Beamte würde die Funktionsfähigkeit des Staates nicht gefährden“, betont die stellvertretende DGB-Vorsitzende. „Ein Streik ist stets das letzte Mittel. Wir wollen Konflikte durch Verhandlungen lösen und gehen sehr verantwortungsbewusst mit der Entscheidung zu streiken um. Das zeigen auch die Erfahrungen der letzten Jahre.
Darüber hinaus darf die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte nicht ignoriert werden, wonach ein generelles Streikverbot für Beamtinnen und Beamte gegen Art. 11 der Europäischen Menschenrechtskonvention verstößt.“

Und Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit.


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