Re: BürgerLobby und DGB
ja,es ist in diesem lande schon ein kreuz,irgendetwas zu bewegen.wenn ich schon höre,ein generalstreik sei verboten,dann kann ich nur lachen.soll der bürger eigentlich bei allem ja und amen sagen,wie eine blökende schafsherde?.aus meiner sicht ist die sogenannte demokratie schon längst in gefahr durch noch mehr neoliberale aktionen von fdp und cdu.das c in der cdu passt wie die kuh zum tanzen.lieber herr bsirske ,organisieren sie doch mal was richtiges,was der scheinpolitik in diesem lande die grenzen aufzeigt,ich bin sofort dabei,obwohl ich im öffentlichen dienst arbeite.eigentlich könnte ich mich ja schmunzelnd zurücklehen,ich mache es aber nicht,weil mich die ungerechtigkeiten in diesem lande echt ankotzen.wie heißt es in der bild(blöd)zeitung herzlichst ihr mitglied reinhard .s.
Re: BürgerLobby und DGB
Manfred Hübner schrieb am 31. Januar 2011 22:36
> Ja, Sie haben es schon richtig erkannt, sehr geehrter Herr Bsirske: "..durch die Steurreformen von ROT-GRÜN-SCHWARZ-GELB..." wurden den Kommunen 30 Mrd. Euro entzogen.
> Das Ihnen und Ihren Gewerkschaftskollegen dies erst jetzt auffällt, ist symptomatisch für den Zustand der Einzelgewerkschaften und des DGBs insgesamt!
>
> Wo bleibt die eine Stimme; wo bleibt die gemeinsame einstimmige Aktion des DGB gegen die alltäglichen schreienden sozialen Ungerechtigkeiten, die die div. Bundesregierungen der letzten elf Jahre so aufgebaut haben - s.a. die Langzeituntersuchung "Deutsche Zustände" ?!
> Das Prekariat wird von Seiten der Politik -durch den gelbe Westerwelle u.a.- verhöhnt; die Gemeinden zu Bittstellern degratiert und die Bevölkerung darf von unten nach oben umverteilen.
> Warum wartet der DGB auf den "Wutbürger", um dann als "Trittbrettfahrer" dabei zu sein?
> Ist er inzwischen so schwach, um sich nicht an die Spitze zu setzen "Rettet die Demokratie jetzt"?
>
> Noch immer zögert der DGB und sein Management endlich ein politisches Streikrecht durchzusetzen, das in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts durch einen ehemaligen NAZI-Juristen und späteren BAG-Präsidenten namens Hans Carl Nipperdey via Urteil kurzerhand verboten wurde.
>
> Aber die jetzigen DGB-Vertreter suchen ja lieber den Konsenz mit der Regierung und den Konzernen, anstatt persönlich aktiv durch den Kampf für ein politisches Streikrecht die Arbeitnehmerrechte endlich zu stärken, deren massive Schwächung übrigens die ROT/ GRÜN-connection via Clement, Riester und Schröder eingeleitet haben!
> Selbst die Gewerkschafter, die für die SPD im damaligen Bundestag saßen, haben vor Schröders Basta-Politik gekuscht!
>
> Ja, ein Sitz im Bundestag oder Aufsichtsrat ist halt bequemer und wie ein sechser im Lotto, als die Luft und Kost in U`Haft zu testen, so wie dies alte Gewerkschafter vor 120, 100, 80, 70 und 60 Jahren "praktiziert" haben!
>
> Wodurch sind denn die Gewerkschaften in der Vergangenheit groß geworden?
> Durch Bildung Ihrer Mitglieder, solidarischem - manchmal auch blutigem Kampf wenn ich da so an meinen Vater denke - und sozialer Hilfe!
>
> Was ist aber in der jüngeren Gewerkschaftsgeschichte - so ab 1970 da geschehen: BfG-Bank, Büchergilde, gut-reisen, Konsum, Neue Heimat, Volksfürsorge div. Zeitungsverlage usw. usf. gestandene Unternehmen wurden verkauft, heruntergewirtschaftet, "verspielt" und das Meinungsmonopol kampflos Springer, Bertelsmann, Bauer, Burda und privaten Sendern überlassen, den "wahren Hütern" der Demokratie und den Interessen der Konzernen und Kapitalisten!
>
> Wenn der DGB weiter so lammfromm daherkommt, wie er sich zur Zeit nach außen hin darstellt, weil er wohl auch von innen - sprich von den Einzelgewerkschaften kurz gehalten wird -, ja dann werden wohl die Lobbyisten in Wirtschaft und Politik weiter ruhig schlafen können!
>
> Auf, auf, es gibt eine Masse zu tun, für Euch Gewerkschaftler, wenn Ihr Euch endlich zu Euren Wurzeln bekennt!!!
>
> Manfred Hübner
>
> natürlich kann man zurecht Kritik an den Gewerkschaften üben. Aus meiner Lebenserfahrung sind die Kritikübenden nicht mal Mitglied in einer Gewerkschaft. So ähnlich läuft es inzwischen auch in den Betrieben ab. Alle schimpfen auf den Betriebsrat und auf die Gewerkschaften. Doch wenn Wahlen anstehen will niemand in Verantwortung gehen. Wenn sich mehr Menschen in ihren Gewerkschaften organisieren (zu ihren Wurzeln bekennen würden).
so sehe unsere Gesellschaft bestimmt besser aus.
Ich bin froh, wie gesagt bei aller zum Teil berechtigten Kritik , dass wir noch einen DGB und seine Gewerkschaften haben.
Aber am PC oder im bequemen Sessel kann man ja gute Ratschläge geben. Wahrscheinlich ist das Wort "Demo" für viele ein Fremdwort. Warum ich, sollen doch andere den Karren aus dem Dreck ziehen. So funktioniert nun mal Demokratie nicht.
Re: BürgerLobby und DGB
Sauber... das möchte ich ohne Einschränkung unterstreichen!
BürgerLobby und DGB
Ja, Sie haben es schon richtig erkannt, sehr geehrter Herr Bsirske: "..durch die Steurreformen von ROT-GRÜN-SCHWARZ-GELB..." wurden den Kommunen 30 Mrd. Euro entzogen.
Das Ihnen und Ihren Gewerkschaftskollegen dies erst jetzt auffällt, ist symptomatisch für den Zustand der Einzelgewerkschaften und des DGBs insgesamt!
Wo bleibt die eine Stimme; wo bleibt die gemeinsame einstimmige Aktion des DGB gegen die alltäglichen schreienden sozialen Ungerechtigkeiten, die die div. Bundesregierungen der letzten elf Jahre so aufgebaut haben - s.a. die Langzeituntersuchung "Deutsche Zustände" ?!
Das Prekariat wird von Seiten der Politik -durch den gelbe Westerwelle u.a.- verhöhnt; die Gemeinden zu Bittstellern degratiert und die Bevölkerung darf von unten nach oben umverteilen.
Warum wartet der DGB auf den "Wutbürger", um dann als "Trittbrettfahrer" dabei zu sein?
Ist er inzwischen so schwach, um sich nicht an die Spitze zu setzen "Rettet die Demokratie jetzt"?
Noch immer zögert der DGB und sein Management endlich ein politisches Streikrecht durchzusetzen, das in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts durch einen ehemaligen NAZI-Juristen und späteren BAG-Präsidenten namens Hans Carl Nipperdey via Urteil kurzerhand verboten wurde.
Aber die jetzigen DGB-Vertreter suchen ja lieber den Konsenz mit der Regierung und den Konzernen, anstatt persönlich aktiv durch den Kampf für ein politisches Streikrecht die Arbeitnehmerrechte endlich zu stärken, deren massive Schwächung übrigens die ROT/ GRÜN-connection via Clement, Riester und Schröder eingeleitet haben!
Selbst die Gewerkschafter, die für die SPD im damaligen Bundestag saßen, haben vor Schröders Basta-Politik gekuscht!
Ja, ein Sitz im Bundestag oder Aufsichtsrat ist halt bequemer und wie ein sechser im Lotto, als die Luft und Kost in U`Haft zu testen, so wie dies alte Gewerkschafter vor 120, 100, 80, 70 und 60 Jahren "praktiziert" haben!
Wodurch sind denn die Gewerkschaften in der Vergangenheit groß geworden?
Durch Bildung Ihrer Mitglieder, solidarischem - manchmal auch blutigem Kampf wenn ich da so an meinen Vater denke - und sozialer Hilfe!
Was ist aber in der jüngeren Gewerkschaftsgeschichte - so ab 1970 da geschehen: BfG-Bank, Büchergilde, gut-reisen, Konsum, Neue Heimat, Volksfürsorge div. Zeitungsverlage usw. usf. gestandene Unternehmen wurden verkauft, heruntergewirtschaftet, "verspielt" und das Meinungsmonopol kampflos Springer, Bertelsmann, Bauer, Burda und privaten Sendern überlassen, den "wahren Hütern" der Demokratie und den Interessen der Konzernen und Kapitalisten!
Wenn der DGB weiter so lammfromm daherkommt, wie er sich zur Zeit nach außen hin darstellt, weil er wohl auch von innen - sprich von den Einzelgewerkschaften kurz gehalten wird -, ja dann werden wohl die Lobbyisten in Wirtschaft und Politik weiter ruhig schlafen können!
Auf, auf, es gibt eine Masse zu tun, für Euch Gewerkschaftler, wenn Ihr Euch endlich zu Euren Wurzeln bekennt!!!
Manfred Hübner
Kommunale Kammer
Das Jammern über eine chronische Unterfinanzierung der Kommunen wird immer weitergehen,solange der Bund und die Länder Aufgaben an die Kommunen geben können,ohne für eine angemessene Finanzen zu sorgen.attac fordert zu Recht die Einrichtung Kommunaler Kammern,die analog zum Bundesrat Bundes- und Landesgesetze blockieren können,wenn nötig auch mit Veto,sobald eine angemessene Kostenübernahme fehlt.Die Kommunen könnte durch die Spitzenverbände in einer Kammer vertreten werden.Für bereits bestehende Gesetze mit ihren Folgen muß eine Altlasten-Regelung gefunden werden.