Das "Armutsbeschleunigungsgesetz" (ALG II) wurde unter den Augen der Gewerkschaften beschlossen. Vertreter von Gewerkschaften befanden sich in der Hartz IV Kommision. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass es wahrnehmbaren Protest der Gewerkschaften gegeben hätte. Was jedoch den Gewerkschaften entgangen war, ist die Tatsache, dass sie gleich mit über den Tisch gezogen worden sind. Die Vorstellungen der Schwarz-Gelben Regierung nun ein Mindestlohn einzuführen, ist an Heuchelei nicht zu überbieten, wenn man sich Zahlen ansieht. Und wieder wird zwischen Ost und West unterschieden. Der vorgeschlagene Mindestlohn von CDU führt nicht dazu, dass man von der Arbeit auch leben kann. Bleibt nur zu hoffen, dass sich die Gewerkschaften für einen Mindestlohn einsetzen, von dem man auch leben kann. 6,30 Euro wie für den Osten vorgeschlagen, erfüllt die Forderungen eines menschwürdigen Lebens nicht.
Die Reformen der Agenda 2010 haben die Armut in D,land sprunghaft ansteigen lassen u. wenn es Wachstum in D,land gibt, dann gewiss bei der Armut. Brechreiz kommt in mir hoch, wenn dann aus der Bevöl-
kerung u. der Politik der Hinweis kommt, es gäbe keine Armut bei uns,
man solle mal auf die Menschen in Afrika, Bangladesch etc. schauen,
dort gäbe es echte Armut.
Ist in D,land Armut erst dann Armut, wenn sie das Niveau von Afrika oder Bangladesch erreicht hat. Reicht es nicht, daß es in unserer Mitte
eine einen immer größer werdenden Anteil Menschen gibt, die sich nicht einmal mehr in bescheidenen Maße am Wohlstand in D,land be-
teiligen können ? Ist es nicht " PERVERS " , die Armen im eigenen Land
e mit den Armen anderer Länder zu vergleichen, als sei es die Aufgabe,
erst den Level der Armut der dritten Welt zu erreichen, bevor man den
Mangel in D,land aussprechen darf ?
Doch betrachtet man die Politik aller westlichen Nationen, dann scheint
die Ausbreitung der Armut System zu haben u. gewollt zu sein.
Ein Versagen auf ganzer Linie von Politik, Kirche, Verbände u. DGB - Ge-
werkschaften.
Christoph Butterwegge bringt es wieder einmal ganz klar auf den Punkt: Geld, Macht und reines Besitzstandsdenken wirken auf sehr viele Menschen leider wie ein Rauschmittel, dagegen sind auch Gewerkschaftsmitglieder nicht immun. Ergebnisse sind (u.a.) Hartz-Elend und viele andere Unsäglichkeiten, die ausgerechnet zu Zeiten einer rot-grünen Regierung auf den Weg gebracht wurden und vehement in der Öffentlichkeit verteidigt wurden. Jede Gegenstimme wurde brutal abgewürgt, Gegner wurden skrupellos diffamiert. Alles nur noch ein einziger Skandal.
Dann wünschte ich heist es bei Hamlet du wärst ein ehrlicher Mann, ein ehrlicher Mann sein heist ein auserwählter zu sein unter Tausend! Das fällt mir spontan ein wenn ich an eine AN Vertretung denke die trotz liquitierung des Mindestlohns bei der Agenda 2010 sich offensichtlich bedenkenlos der Partei unterordnete !
Eine starke Gewerkschaft ist heute wichtiger den je, aber diese kann sie erst sein wenn Sie Verantwortung auch für eigene Fehlentscheidungen übernimmt ( Die Aussage man habe Sie über den Tisch gezogen hat ist nicht ausreichend!)
Ich erwarte gerade auch vor den Hintergrund der zunehmenden sozialen Spaltung unserer Gesellschaft das unsere Gewerkschaft als eigenständiges Unternehmen nicht als Flügel einer Partei versteht sondern als Gewissen einer Gesellschaft in Erscheinung tritt !!
Die typische Oben/Unten-Argumentation von Gewerkschaften !
- Leider ist es mittlerweile aber so, dass einige -viel zu hoch- bezahlte 'Cityboys' an der Wall Street und in London (UBS -- der Ghanaer Kweku Adoboli) über Derivate-Finanzvehikel über unser aller Schicksal auf der gesamten Welt entscheiden, indem sie via HFT-Trading punktgenaue 100%-er in wenigen Tagen 'produzieren', um -in Gegenrechnung mit Verlust-Trades- die am Ende für das global aufgestellte Finanz-/Geldinstitut das 25%-Rendite-Ziel zu erwirtschaften.
-Von diesem Geld wird dann Alles finanziert !!
...und das sind Rendite-Versprechungen auf Riester- und sonstige kapitalbildende Lebensversicherungen, etwas mehr als 2000 Milliarden Euro Deutschland-Staatsanleihen-Schulden (-und auch die anderer Länder-), die Kreditevergaben an 'Otto-Normalverbraucher', die Mini-Guthabenzinsen auf Sparkonten, die ....
-- einfach Alles, was das Herz begehrt !!!
... Das kann übrigens JEDER.
Einfach Broker-Konto mit 2000,- Euro-Startkapital bei jedem nächstgelegenen Geldinstitut eröffnen (Sparkasse inklusive), 500,- Euro auf einen markt-gecheckten Trade via Optionsschein auf steigende oder fallende Tendenz kaufen - und nach 3 Tagen -online- verkaufen.
---- Warum dabei gleich 50 Milliarden USD für einen Trade verwendet werden müssen, wie es Kweku A. aus Ghana tat (-um dann 2,3 Milliarden USD Verlust zu realisieren-), kann uns vielleicht 'mal die Schweizer Großbank UBS im Detail erklären !
... Aber, was soll's... Deutschland selbst hat ja noch etwas über 200 Milliarden Euro (-in jährlichen 'Puffern'-) bis 2025 aus der Hypo Real Estate (-heute FMS Wertmanagement, auch HRE 'Bad Bank' genannt-) abzutragen...
--die 'Griechenländer'-Anleihen kommen noch 'extra' ....
Da kann JEDER 'mal dran denken, wenn wieder der fiktive jährliche Monatsbetrags-Informationsbrief von der Deutschen Gesetzlichen Rentenversicherung kommt !
SCHLUSS MIT BILANZ-STRECKUNGEN VON TOTEN PAPIEREN !
MsG