Gegenblende – Das Debattenmagazin | Ausgabe 26: März/April 2014 | Crowdsourcing

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Dienstag, 18. März 2014

Crowdsourcing

Für eine handvoll Dollar oder Workers of the crowd unite?

von: Julia Neugebauer, Dr. Thomas Klebe

Die Internetplattformen, die als Vermittler zwischen Auftraggeber und Crowdworkern fungieren, haben in den letzten Jahren ein erstaunliches Wachstum zu verzeichnen. TopCoder mit Sitz in Massachusetts gibt auf seiner Homepage per 13.09.2013 an, 511.129 Mitglieder zu haben. Freelancer nennt per 14.09.2013 insgesamt 8.873.442 Nutzer und 4.928.506 Projekte. Auch deutsche Plattformen wie Clickworker oder twago haben inzwischen erheblichen Umfang angenommen. Am 10.10.2013 gibt twago für sich 228.869 Experten und ein Auftragsvolumen von 172.104.30 € an. Clickworker nennt 400.000 Mitglieder. Amazon Mechanical Turk mit Sitz in Seattle (USA), einer der Marktführer, macht überhaupt keine Angaben.

Insgesamt soll es derzeit über 2.000 Crowdsourcing-Plattformen geben. Die Branche behauptet von sich selbst, dass ihre „Beschäftigten“ jedes Jahr verdoppelt werden.[1] Dabei umfassen die Plattformen unterschiedlichste Bereiche und Aufgaben. Zu den externen Plattformen kommen interne wie z.B. bei IBM hinzu.[2] Seit 2011 gibt es den Deutschen Crowdsourcing-Verband e. V., der sich als Interessenvertretung und Aufklärungsorgan rund um das Thema versteht.[3]

Durch externes Crowdsourcing kann eine zweite Entgeltlinie entstehen und damit erheblicher Druck auf die Stammbelegschaft ausgeübt werden. Auch ist es denkbar, dass Crowdworker, ohne es zu wissen, da die Beziehung zum Auftraggeber gewöhnlich anonym bleibt, als Streikbrecher eingesetzt werden. Wenig überraschend steht für viele Crowdworker die Entlohnung im Vordergrund. Für Amazon Mechanical Turk wird angegeben, dass 66 % der „Turkers“ die Arbeitsentlohnung auf der Plattform als wichtigste Einnahmequelle betrachten. 34 % versuchen etwas hinzuzuverdienen.[4] Nun kann keineswegs davon ausgegangen werden, dass die Entlohnung angemessen und fair wäre. Zum einen können Projekte so angelegt sein, dass nur der Schnellste oder Beste eine Entlohnung erhält. Die Anderen haben dann umsonst gearbeitet und ihre Arbeitskraft verschwendet. Zum anderen sind die Vergütungen in aller Regel, wenn es sich nicht um Spezialistenarbeiten handelt, durchaus bescheiden.[5] Laut c´t, Magazin für Computertechnik, verdient ein Clickworker durchschnittlich 5,- € / Std. brutto[6] Bei den amerikanischen Plattformen liegt die Entlohnung meist deutlich unter dem amerikanischen Mindestlohn von z.Zt. 7,25 $. In Ausnahmefällen gibt es deutlich höhere Verdienste.[7]

Der rechtliche Rahmen

Die Plattformen agieren üblicherweise als Vermittler, als Intermediäre. Sie sind also Partner beider Seiten. So entsteht kein Rechtsverhältnis zwischen Auftraggeber und Crowdworker. Der externe Crowdworker wird als Selbständiger angesehen. Man wird ihn auch nicht als arbeitnehmerähnliche Person (§ 12 a TVG) einordnen können, da sich seine wirtschaftliche Abhängigkeit nicht auf wenige Personen begrenzen lässt und auch wegen der Anonymität der Auftraggeber nicht nachzuweisen wäre.[8]

Die Rechtsbeziehungen werden üblicherweise durch Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) geregelt. Das darüber hinaus anwendbare Recht und der Gerichtsstand richten sich nach dem Sitz des Unternehmens. So sind dies z.B. für TopCoder und InnoCentive das Recht des Staates Massachusetts und das US-Recht im Allgemeinen. Für Amazon Mechanical Turk mit Sitz in Seattle gilt das Recht des Staates Washington und US-Recht, bei Freelancer mit Sitz in Sydney das Recht des australischen Staates New South Wales. Bei Clickworker und twago gilt deutsches Recht.

Das Arbeitsrecht findet auf externe Crowdworker keine Anwendung. Mindestlöhne, Urlaub oder Entgeltfortzahlung gelten also für sie nicht. Auch in den USA findet auf Crowdworker Arbeitsrecht jedenfalls bisher keine Anwendung. Das kann sich für die Zukunft ändern: In San Francisco ist ein Verfahren anhängig, mit dem Crowdworker die Anwendbarkeit des Fair Labour Standard Act´s und der Mindestlöhne auf ihrer Arbeit durchsetzen wollen.[9] Der CEO der Plattform CrowdFlower, Biewald, hatte in einem Interview angegeben, dass viele der auf dieser Plattform Beschäftigten nur 2-3 $ / Std. verdienten. Der Mindestlohn beträgt in Kalifornien, dem Heimatstaat von CrowdFlower, 8 $ und in San Francisco, dem Sitz des Unternehmens, 10,55 $. Sollte dieser „Class Action“-Prozess von den Klienten erfolgreich geführt und sie nicht mehr als Selbständige, sondern als AN angesehen werden, auf die der Fair Labour Standard Act und die Mindestlöhne Anwendung finden, würde das auf Billigentgelten basierende System vieler Plattformen deutlich in Frage gestellt und ein Mindestschutz für die Crowdworker erreicht werden.

Bei Geltung ausländischen Rechts und einem Inlandsbezug, weil z. B. der externe Crowdworker in Deutschland lebt und arbeitet oder weil die ausländische Plattform ihre Geschäftsbedingungen in Deutschland verwendet, indem sie sie so auf die Internetseite gestellt hat,[10] findet der Grundsatz der freien Rechtswahl eine Einschränkung durch den sog. Ordre public (Art. 21 Rom I-VO).[11] Eine solche Unvereinbarkeit ausländischen Rechts mit der deutschen öffentlichen Ordnung ist jedoch aus den AGB der Plattformen nicht ersichtlich. Auch eine Anwendung dt. Rechts, weil der Crowdsourcee als Verbraucher anzusehen ist, scheidet wegen Art. 6 Abs. 1 und 2 Rom I-VO aus. Die dortige Definition des Verbrauchers ist deutlich enger als die in § 13 BGB. Art. 8 Abs. 1 Rom I-VO hilft nur dann, wenn man den Sourcee als Arbeitnehmer, zumindest in Analogie, ansehen könnte und die §§ 305 ff. BGB als zwingendes Recht.[12] Dies würde dann auch gelten. Das sind zurzeit offene Rechtsfragen, die möglicherweise auch durch die amerikanische Rechtsentwicklung beeinflusst werden. Somit kommt bei hinreichendem Inlandsbezug[13] lediglich gem. Art. 9 Rom I-VO eine Überprüfung anhand der sog. Eingriffsnormen[14], zu denen auch der Schutz des allgemeinen Persönlichkeitsrechts mit seiner überindividuellen auch auf Wahrung des öffentlichen Interesses,[15] der demokratischen Grundprinzipien, gerichteten Zielsetzung.

AGB-Regelungsbeispiele

Bei den Nutzungsrechten erfolgt üblicherweise eine vollständige Übertragung auf die Plattform mit dem Recht, diese an Dritte weiterzugeben. Dies ist ja der Sinn der Vermittlung. Teilweise verbleiben Nutzungsrechte beim externen Crowdworker. Teilweise wird sogar eine Rechtsübertragung an abgelehnten, nicht bezahlten Arbeiten festgelegt. Dies jedenfalls ist mit dt. Recht nicht vereinbar, da hierin ein Verstoß gegen § 307 II 1 BGB i.V. z.B. mit § 11 UrhG zu sehen ist.[16] Bei der Gewährleistung wird teilweise eine dreitägige Frist zur Nacherfüllung vorgesehen. Da die Nachbesserungsfrist im Einzelfall eine Abwägung beiderseitiger Interessen voraussetzt, dürfte eine solche pauschalierte Frist eine unangemessene Benachteiligung des externen Crowdworkers (§ 307 I 1 BGB) sein.

Erstaunlich sind die Kontaktverbote, die manchmal in AGB vorgesehen sind, wie z. B. „Falls sie von einem Dritten wegen Beschäftigungsmöglichkeiten (…) als Ergebnis ihrer Teilnahme an TopCoder-Wettbewerben angesprochen werden, werden Sie TopCoder sofort über diese Kontaktaufnahme informieren“ oder „… keine Angabe der E-Mail-Adresse oder anderer Adressen auf der Seite“ und „Verbot, mit einem anderen User außerhalb von feelancer.com Kontakt aufzunehmen“. Auch solche Regelungen sind schon wegen der Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts unwirksam. Erstaunlich ist der Prozess, wie man auf manchen Plattformen registriert wird oder auch nicht. Amazon Mechanical Turk teilt bei der Ablehnung ohne Begründung lediglich mit: „Unsere Auswahlkriterien sind rechtlich geschützt und wir können den Ablehnungsgrund nicht bekanntgeben“ - nicht gerade ein leuchtendes Beispiel für Transparenz.

Weitere individualrechtliche Fragestellungen im deutschen Recht

Ist das Crowdworking eine externe Nebentätigkeit, der der AN neben seinem Hauptarbeitsverhältnis nachgeht, liegt die Aufnahme grundsätzlich in der freien Entscheidung des Arbeitnehmers. Die Nebentätigkeit kann dann unzulässig werden, wenn sie zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Arbeit im Hauptarbeitsverhältnis (vgl. § 241 Abs. 2 BGB) führt oder Wettbewerbsinteressen des Arbeitgebers verletzt.[17] Teilweise ist in Arbeits- oder auch Tarifverträgen eine Regelung zur Anzeigepflicht bei Aufnahme einer Nebentätigkeit oder ein Vorbehalt der Genehmigung durch den Arbeitgeber vorgesehen.[18] Bei der Bezahlung stellt sich die Frage der Sittenwidrigkeit bzw. des Wuchers (§138 BGB).[19] Schließlich sind Crowdworker, jedenfalls nach z. Zt. vorherrschender Ansicht, Selbstständige und demzufolge verpflichtet, Einkommensteuer und bei entsprechenden Einnahmen auch Umsatzsteuer zu zahlen.

Gewerkschaftliches Handlungsinteresse

Bei einem gewerkschaftlichen Handlungsansatz geht es darum, Hilfe gegen unfaire Arbeitsbedingungen anzubieten und idealtypisch ein gemeinsames, gesellschaftliches Verständnis von guter digitaler Arbeit zu schaffen. Dies ist auch deshalb ein Ziel, weil jedenfalls perspektivisch Crowdworker die Aufnahme in die sozialen Sicherungssysteme über diese Tätigkeit finden sollten.

Bei internem Crowdsourcing geht es um eine Regulierung der Arbeitsbedingungen insbesondere durch Ausübung der Mitbestimmungsrechte, wie z.B. beim Datenschutz, gegen eine permanente Transparenz der Arbeit, für faire Entgeltsysteme, gegen eine Verfügbarkeitskultur und auch für eine klare Struktur in den Projekten (wer führt, koordiniert und hat die Verantwortung?).

Bei externem Crowdsourcing stellen sich die gleichen Fragen wie bei jeder Fremdvergabe von Arbeiten. Ein weiteres Motiv für gewerkschaftliches Handeln ist es, die Ersetzung von Stammbeschäftigten durch Crowdworker, die Umgehung arbeitsrechtlicher Schutzvorschriften und Tarifverträge sowie betriebsratslose Regionen zu verhindern.

Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats bei Internem Crowdsourcing

Selbstverständlich bestehen die üblichen Informations- und Beratungsrechte gem. §§ 80, 90, 92, 92 a, 106 und 111 BetrVG, wonach der Betriebsrat rechtzeitig über geplante Veränderungen im jeweiligen Bereich zu informieren ist. Die erforderlichen Unterlagen und Begründungen sind ihm zu geben und, falls erforderlich, auf Dauer zu überlassen.[20] Darüber hinaus kommen Mitbestimmungsrechte insbes. nach §§ 87 Abs. 1 Nr. 6, 95 und 111 BetrVG[21] in Frage. Erforderlich ist jeweils eine Prüfung im Einzelfall, da durchaus Mitbestimmungsrechte nach § 87 Abs. 1 Nrn. 1, 7, 10 und 11 oder bei Arbeitszeitfragen entstehen können. Dies hängt davon ab, wie das interne Crowdsourcing organisiert wird.

§ 94 Abs.1 BetrVG kommt in Betracht, wenn Beschäftigtenprofile in Skilldatenbanken gestellt werden oder eine Bewertung der Einsätze erfolgt (vgl. § 94 Abs. 2 BetrVG Beurteilungsgrundsätze).[22] Auch § 95 BetrVG kann einschlägig sein, wenn der Anteil der Fremdfirmenarbeit, der externen Crowdworker, festgelegt werden soll.[23] Zudem können die § 96 – 98 BetrVG mit den entsprechenden Weiterbildungsfragen, § 99 BetrVG, wenn die Veränderung der Arbeit zu einer Versetzung und einer neuen Eingruppierung führt, und vor allem §§ 111 Nr. 4 und 5, 112 BetrVG mit einer Änderung der Betriebsorganisation und der Einführung neuer Arbeitsmethoden eingreifen.

Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats bei externem Crowdsourcing

Hier entstehen die beim Outsourcing üblichen Rechte. Die Informations- und Beratungsrechte sind mit den gerade genannten identisch. Mitbestimmungsrechte können nach § 95 BetrVG bei Festlegung des Anteils der Fremdfirmenarbeit und ebenfalls nach § 111 Nr. 4 und 5 BetrVG wie beim internen Crowdsourcing entstehen. Zudem ist es möglich auf freiwilliger Basis sogenannte „Besservereinbarungen“ abzuschließen, die Mindestarbeitsbedingungen für die Crowdworker festlegen.

Individuelle Hilfestellungen für Crowdworker und rechtspolitische Forderungen

In vielem ist die Ausgangssituation bei externem Crowdsourcing vergleichbar mit der Vereinzelung von Arbeitnehmern im 19. Jahrhundert vor Gründung der Gewerkschaften. Deshalb ist es in einem ersten Schritt wichtig, eine Plattform zum Informationsaustausch und zur Koordinierung der Interessen zu schaffen, wie dies in den USA mit „Turkopticon“ geschehen ist. Hier können faire Mindestbedingungen für Crowdworking diskutiert werden. Auch die öffentliche Meinung zu Crowdworking und ihre Beeinflussung spielt eine große Rolle.

Da es sich bei den meisten Crowdworkern nicht im herkömmlichen Sinne um ArbeitnehmerInnen oder arbeitnehmerähnliche Personen handelt (vgl. oben), erscheint eine Erweiterung des Arbeitnehmerbegriffs durch die Rechtsprechung oder den Gesetzgeber erforderlich. Zudem sollte der Betriebsrat ein Mitbestimmungsrecht bei der Fremdvergabe erhalten. Die Informations- und Beratungsrechte sollten, so wie bei allgemeinen Werkverträgen gefordert, präzisiert werden.

Schließlich sind Gewerkschaften aufgerufen, Angebote in Beratung und Rechtsschutz auch für Crowdworker zu entwickeln, die keine Personengruppe sind, die für die klassische Beschäftigung und nicht zuletzt auch für die Sozialversicherungssysteme unbeachtlich wären und ignoriert werden könnten.

Der Artikel basiert auf einer längeren Fassung, die in der Zeitschrift „Arbeit und Recht“, Nr.1 / 2014, 62. Jg., S. 4-7 erschienen ist.



[1] Schmidt, The Good, the Bad and the Ugly, S. 1f., mwN., Critical Writing in Art & Design, Royal College of Art, London, 2013.

[2] Vgl. Darstellung in: IG Metall Vorstand, Crowdsourcing, Beschäftigte im globalen Wettbewerb um Arbeit am Beispiel IBM, Februar 2013.

[3] http:// www.crowdsourcingverband.de (28.08.2013)

[4] Zit. nach Leimeister/Zogay, Neue Arbeitsorganisation durch Crowdsourcing, Arbeitspapier 287 der Hans-Böckler-Stiftung, Juli 2013, S. 72.

[5] Vgl. Beispiele zur Entlohnung der Crowd bei Leimeister/Zogay, S. 74 und auch Schmidt, S. 1 zum Preisverfall z. B. bei der Fotobearbeitung.

[6] Vgl. c´t v. 26.04.2011.

[7] Vgl. Leimeister/Zogay, S. 73 f.

[8] Däubler/Reinecke, TVG, § 12 a Rn. 20 f.

[9] Otey & Greth ./. CrowdFlower Inc., Biewald, van Pelt, Case No. 3: 12-CV-05524-JST. http://www.leagle.com/decision/In%20FDCO%2020130618A76

[10] BGH 11.02.2010 – I ZR 178/08, NJW 2010, 2661; Witte, IT-Recht kompakt, 2012, 130 (131).

[11] Hierzu Palandt-Thorn, 72. Aufl. (2013), Rom I 21, Rn. 5; Däubler, Internet und Arbeitsrecht, 4. Aufl. (2013), Rn. 423.

[12] Vgl. Clemenz/Kreft/Krause-Krause, AGB-Arbeitsrecht (2013), Einf., Rn. 124.

[13] ErfK-Schlachter, 13. Aufl. (2013), Rom I-VO, Art. 9 Rn. 21 (Nr. 535); Palandt-Thorn, Rom I 9, Rn. 5 mwN.

[14] Vgl. Deinert, Internationales Arbeitsrecht (2013), § 10 Rn. 11 ff.; Palandt-Thorn, Rom I 9, Rn. 5 ff.

[15] BAG 24.3.92 – 9 AZR 76/91, NZA 1992, 1129; ErfK-Schlachter, Rom I-VO, Art. 9 Rn. 21; Palandt-Thorn, Rom I 9, Rn. 5.

[16] Vgl. Däubler, Internet und Arbeitsrecht, Rn. 561 ff.

[17] Vgl. z. B. Schaub-Linck, Arbeitsrechtshandbuch, 15. Aufl. (2013), § 42 Rn. 4 ff. mwN. zur Rspr. des BAG; vgl. auch Däubler/Bonin/Deinert-Däubler, AGB-Kontrolle im Arbeitsrecht, 4. Aufl. (im Erscheinen), Anhang zu § 307 BGB, Rn. 61 b ff.; Clemenz/Kreft/Krause-Klumpp, § 307 Rn. 198 ff.

[18] Däubler/Bonin/Deinert-Däubler, Anhang zu § 307 BGB Rn. 61 i ff.

[19] Palandt-Ellenberger, § 138 Rn. 2 ff.; 24; 66 ff.

[20] Vgl. z. B. DKKW-Buschmann, BetrVG, 14. Aufl. (2014), §§ 80 Rn. 96 ff., 105 f. und 112 ff.; DKKW-Klebe § 90 Rn. 19 ff., sowie die entspr. Kommentierungen zu den anderen genannten §§.

[21] Vgl. DKKW-Klebe, § 87 Rn. 201 und § 95 Rn. 32, sowie DKKW-Däubler, § 111 Rn. 111 a.

[22] Vgl. DKKW-Klebe, § 94 Rn. 38, 41, 44.

[23] DKKW-Klebe, § 95 Rn. 32.


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Kommentare zu diesem Artikel

KOMMENTARE

Gunter Haake schrieb am 27. März 2014 um 17:05 Uhr:

Schön, dass der Beitrag mit dem Aufruf endet, Gewerkschaften mögen "Angebote in Beratung und Rechtsschutz auch für Crowdworker entwickeln". - Genau so muss es laufen, wenn Gerwerkschaften auch in Zukunft einen Einfluss auf die Bedingungen der Arbeitsmärkte als Ganzes behalten wollen. Zu ergänzen wäre: Das gilt aber nicht nur für Crowdworker, sondern generell für Solo-Selbstständige, von denen diese 'nur' ein Teil sind und eben "keine Personengruppe, die für die klassische Beschäftigung und nicht zuletzt auch für die Sozialversicherungssysteme unbeachtlich wären und ignoriert werden könnten."
Genau deshalb - diese optimistisch stimmende Botschaft fehlt im Artikel - gibt es zumindest in ver.di bereits seit der Gründung eine eigene politische Abteilung, Gremien und Beratungsangebote für Solo-Selbstständige. (Nicht nur aber auch für Crowdworker unter den 30.000 selbstständigen Mitglieder.) - Näheres unter http://selbststaendige.verdi.de

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Dr. Thomas Klebe
Leiter des Hugo Sinzheimer Instituts für Arbeitsrecht in Frankfurt am Main
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Julia Neugebauer
Geboren 1989 in Paderborn

Seit 2014 Rechtsreferendarin am Landgericht Gießen
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